Der Black Friday steht vor der Tür. Und mit ihm die übliche Paketflut zu Beginn der Weihnachtssaison, weil sich auch hier die Internethändler mit Prozenten und Sonderaktionen überschlagen. Was sich im November bei Packstationen von DHL geändert hat, sollte man daher gerade jetzt wissen.

 

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DHL verkürzt Lagerzeit bei Packstationen

Wenn der Paketzusteller den Adressaten zu Hause nicht antrifft, hat er mehrere Möglichkeiten: In manchen Fällen nimmt ein Nachbar die Lieferung an, manche Online-Besteller haben mit DHL einen Wunschort für die Ablage vereinbart, etwa den Schuppen hinterm Haus oder in der Garage. Noch etwas effizienter ist ein sogenannter Paketkasten, den man sogar als Abgabestelle für eigene frankierte Pakete verwenden kann.

Wenn alle Stricke reißen, nimmt der Bote das Paket wieder mit und hinterlegt es in der örtlichen DHL-Filiale. Oder aber in einer Packstation, wo man seine Bestellung mithilfe der Zustellnachricht rund um die Uhr abholen kann. Und das auch mehrere Tage lang. Anfang November hat DHL hier eine eine Änderung vorgenommen, die man in der Vorweihnachtszeit besser kennen sollte: Statt wie bisher neun Tage liegen aktiv an eine Packstation geleitete Sendungen nur noch sieben Tage zur Abholung bereit.

Auf seiner Website schreibt DHL dazu: „In unserer Packstation wird die Lieferung sieben Kalendertage – mit dem Tag der Einstellung – für Sie aufbewahrt. Sog. benachrichtigte Sendungen, die nicht bei Ihnen zuhause zugestellt werden konnten und dann in eine Packstation umgeleitet wurden, liegen neun Kalendertage in der Packstation für Sie bereit.“

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Wer Pakete häufig verpasst, sollte sich vielleicht einen „Paketkasten“ zulegen – so funktioniert er:

DHL Paketkasten Promo

Keine Verlängerung möglich

Es ist übrigens nicht möglich, die Lagerzeit in einer Packstation zu verlängern. „Die Lagerzeit Ihrer Sendungen kann leider nicht verlängert werden. Auch Umlagerungen Ihrer Sendungen (z. B. von einem Automaten in eine Filiale) sind leider nicht möglich“, schreibt DHL dazu.

Die Änderung trat am 2. November in Kraft, wie DHL auf Twitter mitteilt. Sie betrifft vor allem die Kunden, die mit den Abläufen bei der Packstation gut vertraut sein dürften und Pakete häufiger dort zustellen lassen. Wer nur selten mit Packstationen zu tun hat – also aktiv nichts dorthin bestellt – hat weiterhin neun Tage Zeit, seine Sendung abzuholen.