Die Einführung von Werbeclips vor den Matches von NBA 2K21 hat zu massiver Kritik an dem 70-Euro-Spiel geführt. Publisher 2K äußerte sich nun, doch vom Entfernen der Werbung ist keine Rede.

 

NBA 2K20

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NBA 2K20

Bevor ein Match in 2Ks Basketball-Simulation NBA 2K21 startete, entdeckten Spieler in den Ladebildschhirm eingebaute Werbespots, die es zum Release noch nicht gab. Gerade da es sich bei NBA 2K21 um ein Spiel mit „Next-Gen-Preiserhöhung“ auf 70 Euro handelt, war der Frust der Spieler besonders groß.

2K postete auf Twitter nun ein Statement:

In dem Statement heißt es, „die Platzierung der Werbung habe die Spielerfahrung gestört“ und das „die Werbung eigentlich nicht Teil des Startvorgangs eines Matches sein soll“. In Zukunft soll dieser Fehler nicht mehr auftreten.

Im Tweet geht es jedoch nicht um die Entfernung der Werbung, es wird nur erklärt, das sie an der falschen Stelle gezeigt wurde. Es ist also gut möglich, dass die Werbespots in Zukunft schlicht woanders laufen. Vielleicht sind sie dann etwas weniger auffällig, sie sind aber immer noch da.

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Originalmeldung vom 19. Oktober 2020:

70 Euro-Spiel zwingt euch auch noch Werbung zu schauen

Stellt euch vor, ihr kauft ein Spiel für stolze 70 Euro und dann dürft ihr euch auch noch Werbespots anschauen, bevor ihr spielen könnt. NBA 2K21 macht genau das.

NBA 2K21 gehört zu den Spielen, die durch die „Next-Gen-Preiserhöhung“ nun 70 Euro kosten. Für das Extra-Geld gibt es dann auch noch Werbung vor dem Basketballspiel, die nicht Mal übersprungen werden kann.

NBA 2K21 | Gameplay Trailer

Das Spiel steht sowieso schon nicht gut dar. Bei Metacritic liegt NBA 2K21 gerade bei einer User-Wertung von 0,9 und auch die Reviews sind in Summe eine 68. Dabei geht es nicht mal um die Werbung. Kritisiert wird vor allem von den Spielern, dass es sich kaum um eine Weiterentwicklung des Vorgängers handelt, die trotzdem mehr kostet.

Die Werbeblöcke vor einem Spiel wurden jetzt auf Twitter geleakt und ist nun überall im Netz zu finden. Die Werbung für die Oculus Quest 2 läuft vor einem der Matches:

Warum Spieler über die forcierten Werbeblöcke in einem Vollpreis-Spiel erbost sind, bedarf keiner Erklärung. Publisher 2K macht das aber nicht zum ersten Mal, denn schon die beiden Vorgänger hatten Werbung vor den Matches, die nicht übersprungen werden konnten.

Offenbar gibt es allerdings Spieler, die diesen Umstand bereits zwei Mal hingenommen haben, es waren anscheinend immer genug Käufer, um auch die Entwicklung von NBA 2K21 zu gewährleisten. Noch sind die Werbespots nicht im Spiel, vielleicht ist die Reaktion der Community ja dieses Mal eindeutig genug, um 2K zum Umdenken zu bewegen.