Arbeitsspeicher für PCs und Notebooks wird immer teurer – und das dürfte sich in nächster Zeit auch nicht ändern, wie eine neue Untersuchung nahelegt. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung gibt es bei Preisen für RAM derzeit wieder nur eine Richtung. Wer ohnehin zugreifen wollte, der sollte sich jetzt nicht zu lange Zeit lassen.

Arbeitsspeicher: Preise sollen deutlich steigen

Im dritten Quartal des Jahres 2021 wird einer Untersuchung zufolge mit einer weiteren Preissteigerung beim RAM gerechnet. Erste Anzeichen dafür sind jetzt bereits zu erkennen. Zu einer drastischen Preisexplosion soll es dabei aber nicht kommen, so die Einschätzung. Arbeitsspeicher ist derzeit allerdings schon so teuer wie seit zwei Jahren nicht mehr, wobei der Preisanstieg derzeit immerhin leicht abflacht.

Unterschiede in den einzelnen Preissegmenten und Qualitätsstufen sind hierbei kaum zu beobachten. Arbeitsspeicher wird durch die Bank teurer. Der Untersuchung von TrendForce zufolge mussten im zweiten Quartal 2021 im Durchschnitt 18 bis 23 Prozent mehr für Arbeitsspeicher auf den Tisch gelegt werden als im ersten Quartal des Jahres.

Für den Zeitraum zwischen Juli und September 2021 ist mit einer weiteren Preissteigerung zu rechnen, die sich den Experten zufolge mit einem Plus von 3 bis 8 Prozent bemerkbar macht. Mit einem deutlichen Rückgang ist nach dem dritten Quartal nicht zu rechnen. Interessenten können also nicht davon ausgehen, dass ihr Wunschprodukt in nächster Zeit günstiger zu haben sein wird.

Was sollte man vor dem Kauf eines Laptops unbedingt beachten? Die Antwort gibt es hier im Video:

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Arbeitsspeicher: DDR5-Riegel noch teurer

Mit dem Verkauf erster Arbeitsspeicher-Riegel nach dem DDR5-Standard ist im dritten Quartal 2021 zu rechnen. Das dürfte für einen weiteren Anstieg der durchschnittlichen Preise sorgen. Bei der Einführung von DDR4 kostete entsprechender Arbeitsspeicher rund die Hälfte mehr im Vergleich zu DDR3.