Dyson ist vor allem bekannt für seine kabellosen Staubsauger, die das Saubermachen schon ein gutes Stück erleichtern. Doch die britische Firma hat auch Saugroboter im Angebot, die ganz allein für saubere Böden sorgen. Das aktuelle Modell Dyson 360 Heurist bringt ein paar interessante Extras mit.

 

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Dyson hat es geschafft, Staubsaugern eine gewisse Coolness zu verleihen. Trotzdem fällt Staubsaugen nach wie vor in die gleiche Kategorie wie die Steuererklärung und der Zahnarztbesuch, man würde das alles am liebsten ganz vermeiden. Beim Staubsaugen kann man den eigenen Einsatz mit einem Saugroboter minimieren. Der saugt Böden aller Art, am besten wenn man selbst nicht Zuhause ist, komplett selbständig. Dyson hat nach einigen Jahren die zweite Generation seines Saugroboters am Start, den hochwertigen 360 Heurist, den es für unter 1.000 Euro bei MediaMarkt gibt.

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Hohe Saugkraft und verbesserte Navigation

Der Dyson 360 Heurist löst beim ersten Hinsehen nicht den Wow-Effekt aus, wie ein Dyson-Staubsauger im Vergleich zur Kabelkonkurrenz. Aber auf den zweiten Blick erkennt man, dass er wesentlich kleiner ist als andere Saugroboter, dafür aber ein gutes Stück höher ist. Und Kraft hat der 2,5 Kilo leichte Helfer, die Saugleistung war schon beim Vorgänger stark, im aktuellen Modell will Dyson nochmal 20 Prozent mehr Saugkraft rausgeholt haben.

Auch verbessert wurde die Navigation. Über die SLAM-Technik (Simultaneous Localisation and Mapping) misst der Dyson 360 Heurist alle 20 Millisekunden, wo er sich befindet, und bestimmt so seine Position im Raum. Zum Einsatz kommen dabei acht Sensoren, die einen Umkreis von vier Metern im Blick behalten. Damit weiß der Haushaltshelfer auch, was schon gereinigt ist und wo er noch ran muss.

Was man vor dem Kauf von Saugrobotern wissen sollte

Lernt mit und lässt sich per App steuern

Wie bei anderen Saugrobotern auch kommt der zugehörigen App große Bedeutung zu. Sie hat auch ein paar neue Tricks drauf und kann Zeitpläne für verschiedene Reinigungszonen erstellen. So kann man exakt festlegen, wann genau, wie oft und mit welcher Saugkraft (Leise, Hoch, Max) der Dyson in Aktion treten soll. Auch Bereiche, in denen der Saugroboter nicht aktiv werden soll, bestimmen Nutzer einfach über die App.

Doch das „Heurist“ im Namen steht für Heuristik und beschreibt die Lernfähigkeit des Dyson. So optimiert er die Karte der Wohnräume und lernt die effektivsten Wege für die Reinigung selbst dazu. Hilfreich dafür ist der im Vergleich zum Vorgänger stark erweiterte Speicher. Die Orientierung klappt über ein 360-Grad-Kamerasystem samt LED-Ring. Neben der programmierbaren Automatik lässt sich der Saugroboter auch manuell in der App oder per Knopfdruck am Gerät selbst starten.

Unter der Dyson-Haube

Im Saugroboter werkelt ein Quad-Core-Prozessor, flankiert von 10 GByte Speicher. Der Motor in der zweiten Generation schafft 78.000 Umdrehungen pro Minute, im Datenblatt sind weiterhin 195 Watt Leistung angegeben. Eine Akkuladung hält maximal für rund 75 Minuten saugen, danach fährt der Dyson zurück in die Ladestation. Hat der Dyson 360 Heurist seine Arbeit noch nicht abgeschlossen, nimmt er sie nach dem Auftanken wieder auf.

Anders als andere Saugroboter setzt er auf eine einzige breite Bürstwalze mit rund 7.000 Nylonborsten, die über die gesamte Gerätebreite reicht. Die Bürste schafft bis zu 1.600 Umdrehungen pro Minute. Im Staubbehälter sind Platz für 0,33 Liter, einen Beutel gibt es natürlich nicht. Für die Fortbewegung setzt Dyson auf kleine Ketten, ähnlich wie bei einem Panzer. Vorteil dabei ist, dass der Roboter damit sehr einfach auf der Stelle drehen kann, außerdem kann er kleinere Hindernisse gut überwinden.

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