E-Bikes liegen voll im Trend und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Seit einiger Zeit werden die Pedelecs immer digitaler und besitzen Funktionen, die extrem praktisch sind. Cowboy geht noch einen Schritt weiter und rettet euch sogar das Leben, wenn ihr euch nicht mehr selbst helfen könnt.

Cowboy führt Unfallerkennung bei E-Bikes ein

Wer sich ein E-Bike holt, möchte die zusätzliche Kraft des Motors haben, um einfacher und schneller unterwegs sein zu können. Deswegen sind Pedelecs in Deutschland aktuell sehr beliebt. Bei der Fahrt ins Büro kommt man bei Bedarf nicht mehr in Schwitzen, bewegt sich aber trotzdem etwas und ist an der frischen Luft. Reguliert man die Unterstützung runter, dann kann man mit einem Pedelec genauso gut in die Pedale treten und die Anstrengung so steigern. Doch was passiert, wenn man einen Unfall hat und stürzt? Genau da führt Cowboy nun eine neue Funktion ein.

Die Cowboy-E-Bikes der 2. und 3. Generation werden nämlich bis Ende September mit einer Unfallerkennung ausgestattet. Diese arbeitet mit den Sensoren des Pedelecs und dem verbauten GPS zusammen. Wird ein Sturz erkannt, hat der Fahrer oder die Fahrerin 60 Sekunden Zeit, um zu melden, dass der Unfall glimpflich verlaufen ist. Passiert das nicht, werden die Position und eine Meldung an zwei Kontakte geschickt. Dazu ist das Cowboy nicht auf das Handy angewiesen. Die Funktion greift auf die im Fahrrad integrierte SIM-Karte zu, berichtet die Quelle. Zunächst ist die Funktion in einer Beta für über 1.000 Nutzer zu testen, Ende des Monats soll das Feature dann offiziell für alle ausgerollt werden.

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Wir haben das Cowboy bereits gefahren:

Das beste Pedelec? Cowboy Bike im Test

Cowboy ist Vorreiter bei Pedelecs

Obwohl Cowboy erst seit kurzer Zeit E-Bikes baut, hat das Unternehmen bereits in vielen Bereichen einen Benchmark gesetzt. Es wird nicht umsonst als das iPhone der Pedelecs bezeichnet. Im Vergleich zu anderen, leichten Pedelecs ist der Akku hier entnehmbar, es gibt innovative Licht-Technologie, die den nachfolgenden Verkehr beim Bremsen warnt, und jetzt auch noch die Unfallerkennung. Die Konkurrenz wird sich daran messen lassen und nachziehen müssen.

Peter Hryciuk
Peter Hryciuk, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets, Android, Windows und Deals.

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