EA macht sich auf Twitter zum Clown

Johannes Repp

EA setzt einen Tweet ab und kassiert dafür postwendend die Retourkutsche. Immerhin – jetzt reden wieder alle über den Publisher. Doch was wollte uns das Studio mit seiner kryptischen Botschaft überhaupt sagen?

Der US-amerikanische Publisher Electronic Arts bekleckerte sich in der Vergangenheit nicht immer zwangsläufig mit Ruhm. In aller Regelmäßigkeit leistet sich das Unternehmen einen kleinen PR-Ausrutscher. Das letzte Mal bekamen sie aus ihrer Community viel Gegenwind, als sie auf die Vorwürfe, zu viele Lootboxen in ihre Spiele einzubauen, folgendermaßen reagierten: Es handele sich gar nicht um Lootboxen, sondern um „surprise mechanics“. Desweiteren musste sich das Unternehmen immer wieder Kritik an seiner FIFA-Spielereihe gefallen lassen. Jetzt macht die Firma mit einer kryptischen Twitter-Botschaft von sich reden:

Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei dieser Botschaft nur um ein peinliches Versehen. Vielleicht ist ja ein Mitarbeiter vom EA-Social-Media-Team „von der Maus abgerutscht“. Die Retourekutsche kassierte EA sofort: Binnen weniger Minuten konterten viele Twitter-User mit Hohn und Spott. Hier einmal eine Auswahl der witzigsten Antworten:

„Ja, ihr habt keine Ahnung wie man die macht“

„Ich warte auf die Patches, die diesen Satz vervollständigen werden“

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„Müssen wir für den Rest bezahlen? Oder schaltet der sich in der weiterführenden Entwicklung von Twitter selbst frei?“

„Wie viel kostet es, den Rest des Tweets freizuschalten?“

Wie es scheint, haben wohl doch einige Fans noch nicht ganz die Sache mit den Lootboxen verdaut. Aber wie schon ein altbekanntes deutsches Sprichwort sagt:

„Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!“

Electronic Arts reagiert in der Sache äußerst professionell. Nämlich gar nicht. Sie wollen wohl die Flut aus Spott und Hohn aussitzen. Viel Glück, liebes EA!

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