Echt oder Fake? Technische Daten des Huawei Mate 30 Pro werfen Fragen auf

Peter Hryciuk

Die offizielle Vorstellung des Huawei Mate 30 Pro steht kurz bevor. Es gab schon viele Gerüchte zur technischen Ausstattung des neuen Top-Smartphones. Jetzt sollen fast die kompletten Spezifikationen durchgesickert sein. Doch entsprechen diese wirklich der Wahrheit? Wir haben genau hingeschaut.

Echt oder Fake? Technische Daten des Huawei Mate 30 Pro werfen Fragen auf
Bildquelle: GIGA – Huawei P30 Pro.

Huawei Mate 30 Pro: Sind das die technischen Daten?

Die Mate-Smartphones von Huawei sind technisch immer auf dem allerneuesten Stand. Das dürfte beim Mate 30 Pro nicht anders sein. Die nun aufgetauchten Spezifikationen sprechen in einigen Bereichen aber eine andere Sprache. Besonders zwei Punkte stören uns an dem nachfolgenden Leak:

Da wäre zunächst das Display. Das Mate 30 Pro soll 6,6 bis 6,8 Zoll in der Diagonale messen. Nicht die zwei Größen stören uns, diese Angabe ist mittlerweile normal bei Dual-Edge-Panels, sondern die Auflösung. Angeblich soll der riesige Bildschirm nur mit Full HD+ auflösen. Zum Vergleich: Das 6,39-Zoll-Display des Mate 20 Pro löst mit WQHD+ auf. Eigentlich kaum zu glauben, dass Huawei bei so einem großen Display im absoluten Premium-Segment nur ein FHD+-Panel verbauen soll.

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Der zweite Punkt, der uns an der Echtheit der Spezifikationen etwas zweifeln lässt, ist die Tatsache, dass das Mate 30 Pro über einen normalen microSD-Kartenslot verfügen soll. Seit über einem Jahr verbaut Huawei mittlerweile seinen eigenen Standard „Nano Memory Card“. Diese Speicherkarte ist genau so groß wie eine Nano-SIM-Karte, kostet aber doppelt so viel wie eine microSD-Karte. Natürlich würden wir es begrüßen, wenn Huawei wieder zurück zu microSD-Karten wechselt, da es für den Kunden billiger wäre den Speicher zu erweitern, wir zweifeln aber, dass das Unternehmen zu dieser Einsicht gekommen ist.

So soll das neue Huawei Mate 30 Pro aussehen:

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Huawei Mate 30 Pro: So schön soll das nächste Top-Smartphone aussehen.

Huawei Mate 30 Pro: Der Rest klingt plausibel

Die weiteren technischen Daten sehen gut aus. Der Akku ist riesig und lässt sich schnell aufladen. Es soll wie erwartet nur einen Mono-Lautsprecher an der Unterseite, zwei 40-MP-Kameras und den Xenon-Blitz geben, den wir schon auf Renderbildern gesehen haben. Neu ist hingegen eine Dual-Kamera an der Front mit 32-MP-Hauptsensor und Ultraweitwinkel. Dazu haben wir bisher noch nichts gehört. Zudem soll dort sogar ein Time-of-Flight-Sensor verbaut sein. Der Arbeitsspeicher liegt bei 8 GB RAM, der interne Speicher bei 512 GB. Ob das die einzige Ausstattungsvariante sein wird, ist nicht bekannt. Der Kirin 990 mit 5G-Modem wurde schon vorgestellt und ist ebenfalls sicher. Android 10 wird vorinstalliert sein, Google-Dienste und -Apps hingegen nicht.

Am 19. September erfahren wir, ob die Gerüchte zum Huawei Mate 30 Pro wirklich stimmen. An diesem Tag wird das Smartphone in München vorgestellt. Es ist aber unklar, ob es in Deutschland ohne Google-Dienste überhaupt verkauft wird.

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