Ein Fisch namens Lala ist kein neuer Film von John Cleese und Charles Crichton, sondern der Fisch, der einen Glitch in Pokémon Sapphire entdeckte, den in 18 Jahren noch niemand gefunden hatte.

 

Pokémon Rubin & Saphir

Facts 

Lala ist ein Siamesischer Kampffisch (ohne Zwilling) und hat in Pokémon Saphir einen Glitch gefunden, den in 18 Jahren, seit Release noch niemand entdeckt hatte. Lala spielte diesen Pokémon-Teil seit fast 100 Tagen, bis sie zu der Entdeckung kam.

Da Lala zwar ein sehr schlauer, aber kein genetisch-manipulierter Fisch ist, spielt sie natürlich weder aktiv noch absichtlich das Spiel. Mithilfe einer Tracking-Kamera und einer Unterlage, auf denen die Eingabemöglichkeiten auf abgegrenzten Feldern sind, gibt Lala die Befehle. Das Spiel führt den Befehl aus, der auf dem Feld ist, über das sie drüber schwimmt. Der japanische YouTuber Mutekimaru ist der Besitzer des Fisches und zeigt in einem Video den Fund und auch die „Fisch-Steuerung“:

Der Fisch war gerade mit dem VM Stärke-Rätsel in der Tiefseehöhle auf Ebene 8 beschäftigt, als es ihr gelang, die Steine, die zum Rätsel gehören, zu duplizieren. Die Steine müssen in einer bestimmten Reihenfolge bewegt werden, erklärt Pokémon-Experte Eclipse via Twitter:

Weil die Eingaben von Lala völlig zufällig passieren, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering gewesen, dass sie die Steine genau richtig bewegt. Doch irgendwie hat der Fisch den Glitch entdeckt. Der YouTuber konnte das Duplizieren der Steine nachmachen, der Fund ist also echt und wurde erst nach 18 Jahren gemacht.

Lala ist übrigens nicht alleine mit der Aufgabe, das Spiel zu beenden, betraut, drei weitere Fische sollen mit ihr Pokémon Saphir durchspielen. Vielleicht möchte Nintendo die Fische ja als Beta-Tester engagieren. Der wissenschaftliche Name dieser Art ist übrigens „betta splendens“. Kann man sich nicht ausdenken, so was.