Es sollte eine echte Revolution werden: Nicht weniger als die leichteste Maus der Welt hätten die Gründer von Zaunkönig konzipiert. Aus dem viel beachteten Deal mit der Carbon-Maus wird nun aber doch nichts. Die Geldgeber aus „Die Höhle der Löwen“ haben sich dann doch anders entschieden – und die erhofften 100.000 Euro fließen nicht.

 
VOX Live-Stream
Facts 

DHDL: Besondere Gaming-Maus doch ohne Deal

Gerade einmal 23 Gramm würde die Gaming-Maus der beiden deutschen Entwickler von Zaunkönig wiegen. Gamer aus aller Welt könnten von der aus Carbon gefertigten Maus profitieren, die nur rund 20 Prozent des Gewichts herkömmlicher Geräte aufweist. Von der Idee waren die beiden Investoren Ralf Dümmel und Carsten Maschmeyer überzeugt. 100.000 Euro wollten sie gegen eine Beteiligung von 30 Prozent am Unternehmen locker machen – daraus wird nun aber doch nichts.

Bilderstrecke starten(16 Bilder)
Höhle der Löwen 2019 – die „Flops”: Deals, die nach der Sendung platzten

Während der Sendung, die am Montag beim Sender Vox lief, hörte sich das noch ganz anders an. Sowohl Carsten Maschmeyer wie auch Ralf Dümmel zeigten sich überzeugt. Auf 30 Prozent der Anteile am Unternehmen wollten sich die beiden Entwickler Dominik und Patrick Schmalzried dann nicht einlassen. Man einigte sich zwischenzeitlich auf 25 Prozent.

Darauf sollte man beim Kauf eines Laptops unbedingt achten:

Laptops: Was man vor dem Kauf wissen sollte Abonniere uns
auf YouTube

DHDL: Löwen sagen Gaming-Maus nun doch ab

Erst nach der Sendung wird nun klar, dass aus der geplanten Beteiligung nichts wird. „Leider hat sich in den weiteren Gesprächen herausgestellt, dass wir nicht dieselben strategischen Ausrichtungen für die Zukunft haben“, meint Ralf Dümmel. Eine konkrete Aussage ließ er sich dabei nicht entlocken.

Anders sieht es aus bei Carsten Maschmeyer, der sehr viel mehr ins Detail geht. Ihm zufolge würde die Maus schlicht an technischen Mängeln leiden. Insbesondere das fehlende Scrollrad der Maus hat ihm nicht gefallen. Obwohl die beiden Gründer ein solches Scrollrad inzwischen berücksichtigt haben, winkt Maschmeyer ab. Man möchte aber weiterhin als Ratgeber zur Seite stehen, heißt es bei Business Insider.