Nintendo wurde verklagt. Das hört man selten, denn meistens ist es der Konzern, der gegen verschiedene Projekte vorgeht. Ein Kunde hat den Spieß jetzt allerdings umgedreht und auch noch gewonnen.

 

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Nintendo: Klage wegen Switch-Controller

Nintendo ist dafür bekannt, strikt und regelmäßig gerichtlich gegen die eigenen Fans und Projekte vorzugehen. Dieses Mal muss allerdings der Megakonzern einstecken, denn ein Gamer klagte, weil er mit den Joy-Cons seiner Switch und mit dem Service alles andere als zufrieden war.

Bei manchen Dingen fragt man sich nur „wieso?“.

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Switch-Hersteller war uneinsichtig

Bei den Joy-Cons handelt es sich um ein bekanntes Problem. Die Controller lassen sich schwammig steuern, driften und gehen generell schnell kaputt. Nintendo selbst hat sich bereits dafür entschuldigt und kostenlose Reparaturen angeboten. Im Falle des Klägers fehlte diese Einsicht allerdings vollständig.

Reddit-Nutzer crownshots schickte seine Controller insgesamt zwei Mal ein, um sie reparieren zu lassen. Nach zwei erfolglosen Versuchen, die beide über einen Monat hinweg dauerten, war es für ihn an der Zeit, eine Rückerstattung zu verlangen – rechtens. Das sah auch ein Gericht so und am Ende musste Nintendo doch zahlen.

Die ganze Prozedur zog sich über 18 Monate hinweg. Es wäre vermutlich einfacher gewesen, sich neue Joy-Cons zu kaufen, für den Reddit-Nutzer ging es aber um das Prinzip und er empfiehlt allen, sich nicht mit einem „Nein“ des Kundendienstes abspeisen zu lassen.