Fallout-76-Gruppe stellt Spieler wegen Verrat gegen das Ödland vor Gericht

Jasmin Peukert

Im Ödland von Fallout 76 gibt es zahlreiche Kreaturen und Fraktionen, vollständige Städte und Orte. Alles spielt in der Postapokalypse und ist zerstört - das ist aber noch lang kein Grund, Verbrechen ohne Konsequenzen über sich ergehen zu lassen. Das denkt sich auch die Rollenspiel-Gruppe Fallout Five-0, die gegen einen Raider eine gesamte Gerichtsverhandlung führt.

Blutrünstig seit dem ersten Tag an dem die Bomben fielen, werden Raider als die Geißel des Ödlands angesehen. Ganze Gruppen machen mit ihren Anführern Appalachia unsicher. Einer trieb es dabei wohl zu weit und erhält von der Rollenspielgruppe Fallout Five-0 eine komplette Gerichtsverhandlung.

Fallout Five-0 bietet ihren Mitgliedern eine Reihe von RP-, PVE- und PVP-Elementen an, die die Gruppe zusammenschweißen. Innergemeinschaftliche Quests helfen hier dabei, sich Ränge und Beförderungen zu erarbeiten. Arbeiten ist hier ein gutes Stichwort, denn das Gerichtsgebäude, in der die Verhandlung gegen den Kriegsherren stattfand, wurde von der Gruppe selbst aufgebaut.

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Das erste Kapitel „MEAT“ ist erst der Beginn einer langen Geschichte.

Trial of the Warlord Chapter One, "MEAT"

Appalachians, we present The Trial of the Warlord, Chapter One "MEAT."This is the first of a series of episodic movie shorts documenting the Trial as well as events in and around The FalloutFive0 quest, MODUS MUST FALL! It will be up to you, the Appalachian community to decide the ultimate fate of The Warlord. As you watch depositions, testimony, news events and more, we hope you will determine that Appalachia should be free from the tyranny of Raiders. The Five-0 New Responders wish for time of renewal and prosperity as we prepare to welcome back humanity. Become a part of the solution, not continued destruction…Commander Connor Johns

Gepostet von Fallout Five-0 am Montag, 16. September 2019

Eine Zusammenarbeit der Community

Fallout 76 bietet dir mehr als nur die Möglichkeit, Fotos zu machen und nebeneinander her zuspielen. Ray Middelthon, Leiter der Gruppe, sieht das Spiel als Chance, gemeinsam zu interagieren und Geschichten miteinander zu erleben. Die Entscheidung resultierte nun zu einer gesamten Erzählung, in der das Ende noch immer ungewiss ist und episodenweise auf Facebook, Twitter und auf ihrer offiziellen Website erscheint.

Middelthon erzählte Polygon, dass sie für die Episoden die gesamte Community einbeziehen. Die Mitglieder können bei der Frage, ob schuldig oder nicht, mitbestimmen. Weitere Entscheidungen hätten laut ihm permanente Konsequenzen, so ist es dem Spieler nicht erlaubt neu zu spawnen, auch wenn es technisch möglich ist. Ist der Charakter verstorben, resultiert das in einem Permadeath in der Gruppe.

Bis Mitte Oktober wird die gesamte Geschichte in Episoden veröffentlicht. Was hältst du von dem Projekt? Hast du auch Rollenspielerfahrung? In welchem Spiel nutzt du es selbst? Erzähl es uns gerne in den Kommentaren.

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