Auch in 2021 begleitet Corona das Leben weiterhin und mit dem Virus kommen die Gegenmaßnahmen: In Bayern werden FFP2-Masken sogar verpflichtend. GIGA erklärt, was es bei den verschiedenen Masken zu beachten gilt.

 

Coronavirus: News und Tipps & Tricks, wie ihr die Zeit zu Hause übersteht

Facts 

Von Community-Masken bis FFP2 sieht man seit Beginn der Corona-Pandemie vieles auf der Straße. Was FFP2-Masken von anderen unterscheidet, ist für Laien oft nicht einfach zu durchschauen. Unübersichtlich wird es insbesondere, wenn zu bekannteren Titeln wie FFP2 noch weitere hinzukommen.

FFP2, N95 und KN95: Das müssen Maskenträger wissen

Der Industrieausrüster 3M – bekannt auch als Maskenproduzent – hat in einer Vergleichsstudie gängige Maskentypen gegenübergestellt. Die verschiedenen Bezeichnungen geben Auskunft über Zertifizierungen aus verschiedenen Ländern oder Regionen. In Deutschland geläufig ist die FFP2-Maske – eine sogenannte partikelfiltrierende Halbmaske. Sie ist nach EU-Verordnung zugelassen und geprüft. Die Filterwirksamkeit der FFP2-Masken ist mit mindestens 94 Prozent minimal geringer als die von N95 und KN95. Beide filterten im Test mindestens 95 Prozent der Aerosole, so 3M. FFP3-Masken filtern sogar 99 Prozent.

Beliebteste Schutzmasken bei Amazon ansehen

N95 (geprüft in den USA) und KN95 (China) unterscheiden sich auch im Widerstand beim Ein- und Ausatmen von der FFP2-Maske. Letztere hat einen geringeren Einatemwiderstand – ein Plus für alle, die das Atmen durch Masken als störend empfinden. Der Ausatemwiderstand ist hingegen bei FFP2-Masken am höchsten. Wichtig ist: Die Werte werden unter Idealbedingungen getestet. Die Wirksamkeit hängt vor allem daran, dass die Masken korrekt getragen werden. Also über Mund und Nase, außerdem müssen sie luftdicht ansitzen. Mehrmaliges Tragen wird nicht empfohlen.

Eine Übersicht über die AHA-Regeln findet ihr im Video. Lüften gehört auch dazu:

Coronavirus: AHA-Regeln der Bundesregierung

Beim Maskenkauf auf CE-Zertifizierung achten

Partikelfiltrierende Halbmasken sind als persönliche Schutzausrüstung (PSA) primär für den Selbstschutz ausgelegt. Es gibt Varianten mit und ohne Ventil. In der Regel filtern Ventilmasken nur beim Einatmen. Sie eignen sich also schlechter für den Schutz anderer als Masken ohne Ventil. Rechtmäßig vermarktete Masken müssen in Europa der entsprechenden DIN-Norm DIN EN 149:2009-08 genügen und nach PSA-EU-Verordnung bewertet sein. Solche Produkte weisen eine CE-Kennzeichnung auf. Wer darauf achtet, kann sichergehen, eine zugelassene Maske zu kaufen. Doch es gibt Unterschiede.

Weiterführende Informationen zu Schutz- und Community-Masken bietet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte an.