Volle Server und lange Wartezeiten beim Login – Square Enix musste wegen des großen Andrangs sogar den Verkauf von Final Fantasy 14 stoppen. Das soll sich dieses Jahr allerdings ändern, schon im Januar soll das größte Problem des MMOs angegangen werden.

 
Final Fantasy XIV: Online
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Final Fantasy 14 kriegt neue Server, um Spielerandrang gerecht zu werden

Im Sommer 2021 begann ein neuer Hype um das MMO Final Fantasy 14. Der hohe Andrang führte zu langen Wartezeiten beim Login und überfüllten Servern und gipfelte in einem Verkaufsstopp des Spiels, da sonst der Spielbetrieb kaum noch möglich gewesen wäre. Es ist also aktuell nicht möglich, als Neuling loszulegen und auch zu den Stoßzeiten gibt es Warteschlangen. In einem Blogpost meldet sich nun der Game Director Naoki Yoshida zu Wort und kündigte eine baldige Erweiterung der Serverkapazitäten an. (Quelle: Square Enix).

FF 14 ab dem 25. Januar wieder erhältlich

Am 25. Januar 2022 soll Final Fantasy 14 wieder in den digitalen Verkauf zurückkehren. Eine Lösung für Spieler und Spielerinnen aus Deutschland ist das allerdings noch nicht wirklich. Die Serverkapazitäten werden zwar durch die Eröffnung eines neuen Datenzentrums erhöht, allerdings wird dieses in der Region Ozeanien geschehen. Zwar könnt ihr einen kostenlosen Charaktertransfer in diese Region machen, ein Serverwechsel auf Welten in Europa, Nordamerika oder Japan ist aber nicht möglich.

Erweiterung der Serverkapazitäten

In Europa, Nordamerika und Japan stehen Ausbau und Öffnung neuer Datenzentren und damit neuer Welten erst im Sommer an. Das geschieht in allen Regionen in zwei Phasen. In Deutschland werden im Juli 2022 zunächst die beiden existierenden Datenzentren von sechs auf acht Welten erweitert. Ein drittes Datenzentrum ist dann im Sommer 2023 geplant, das ebenfalls acht Welten beheimaten wird. Square Enix hat bereits Pläne für eine vierte Erweiterung und dabei schon zukünftige Addons im Blick.

Viel Platz für neue MMO-Fans wird es in Final Fantasy 14 also erst ab dem Sommer geben, die zeitnahe Eröffnung des neuen Datenzentrums in Ozeanien und die möglichen Charaktertransfers könnten die übrigen Regionen aber entlasten, je nachdem wie groß die „Völkerwanderung“ ausfällt. Sollte sich die Situation auf den überfüllten Servern nicht bessern, behält sich Square Enix vor, den Verkauf wieder zu stoppen.