AVM hat ein neues Update für manche Fritzbox-Modelle veröffentlicht, mit dem ein paar nervige Probleme aus der Welt geschaffen werden. Wer Schwierigkeiten mit VPN oder WLAN-Gastzugängen hatte, der sollte die Aktualisierung unbedingt installieren.

 

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Fritzbox: Neues Labor-Update steht bereit

Besitzer einer Fritzbox 7490 oder 7590 bekommen derzeit eine Aktualisierung der Firmware angeboten, wenn sie Teil des Labor-Programms des Herstellers AVM sind. Bei dem Update handelt es sich um eine Vorschau auf FritzOS 7.19, das bald auch offiziell verteilt wird. Bei dem neuen Beta-Update wurden einige Fehler behoben und kleinere Verbesserungen implementiert. Wirklich neue Funktionen sind hier allerdings nicht zu finden, denn diese wurden bereits mit früheren Versionen der Firmware auf die Geräte gebracht.

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Neu ist unter anderem, dass Basisstationen mit verstecktem Service Set Identifier (SSID) nun auch tatsächlich von der Anzeige ausgeschlossen werden. Probleme mit VPN und WLAN-Gastzugängen wurden ebenfalls behoben. VPN-Verbidungen brachen mitunter ab, wenn der ATA-Mode genutzt wurde. Liegt der Betriebsmodus bei „vorhandenen Zugang über WLAN nutzen“, sind WLAN-Gastzugang nun auch per Telefon oder MyFritz.box aktivierbar. Verbessert wurde auch der interne Anrufbeantworter, der mit einer überlappenden Rufnummernnutzung bislang nicht so recht funktionieren wollte. Auch kleinere Schwierigkeiten mit der Einstellungsseite der Fritzbox sind nun behoben.

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Um das Update zu erhalten, müssen sich Besitzer einer Fritzbox 7490 oder 7590 für das Labor des Herstellers anmelden. Bei den „Labor-Updates“ handelt es sich im Grunde um halbwegs öffentliche Beta-Tests. Eine Teilnahme wird entsprechend nur erfahrenen Nutzern empfohlen, die keine Schwierigkeiten darin sehen, nicht-finale Firmware auf ihrem Router zu installieren. Der Einsatz geschieht also auf eigene Gefahr. Wer nicht Teil des Labor-Programms ist, der muss sich noch gedulden, bis AVM das Update an alle Nutzer verteilt.

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Fritzbox: Update für alte Flaggschiffe

Die Fritzbox 7490, die nun neue Firmware erhält, hat mittlerweile sieben Jahre auf dem Buckel. Sie kann sich immer noch sehen lassen, bekommt von neueren Modellen aber schnell seine Grenzen aufgezeigt. Ähnlich verhält es sich bei der Fritzbox 7590, die Mitte 2017 auf den Markt kam. Beide Modelle verfügen allerdings über vier Gigabit-Anschlüsse, zwei USB-3.0-Ports sowie Mediaserver-Funktionen. Für den Einsatz in größeren Netzwerken empfiehlt sich ein neueres Modell wie die Fritzbox 6660 Cable. Für das aktuelle Flaggschiff von AVM ist kürzlich ebenfalls ein neues Update der Firmware erschienen.

Simon Stich
Simon Stich, GIGA-Experte für Smartphones, Mobilfunk und die Gerüchteküche.

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