FritzRepeater jetzt im Handel: Mit dieser neuen Generation verbessert man das FritzBox-WLAN

Sebastian Trepesch

Wenn das WLAN nicht das gesamte Haus oder die Wohnung abdeckt oder nicht leistungsstark genug ist, dann verwendet man einen Repeater. FritzBox-Hersteller AVM hat im Frühjahr eine neue Generation der FritzRepeater vorgestellt, von denen jetzt neue in den Handel kommen. Was bieten die vier Geräte?

Update vom 17.07.2019: Wie AVM mitteilt, kommen nun neue AVM-Repeater in den Handel. FritzRepeater 1200 ist ab sofort ab rund 69 Euro verfügbar (siehe Preisvergleich). Der FritzRepeater 600 wird laut Hersteller in Kürze an die Händler ausgeliefert. Die Preisempfehlung hierfür liegt bei 49 Euro. Schon länger im Handel ist der FritzRepeater 3000, für 119 Euro (Preisvergleich). Genauere Informationen und die Unterschiede zwischen den Modellen siehe unten im bisherigen Artikel.

Bisheriger Artikel vom 25.02.2019:

Die vier neuen WLAN-Mesh-Geräte hören auf die Namen FritzRepeater 600, FritzRepeater 1200, FritzRepeater 2400 und FritzRepeater 3000. Während die drei erstgenannten in der Steckdose hängen, stellt man den FritzRepeater 3000 frei auf.

Leistungsstarke Prozessoren und großzügige Speicherausstattung wollte AVM in die neuen WLAN-Mesh-Systeme verbauen, um zukunftssichere Produkte zu schaffen. Regelmäßige und langfristige Updates sollen die Hardware lange auf dem Stand der Technik halten.

Für ungeübte Nutzer dürfte der Technik-Firlefanz weitgehend unbemerkt bleiben: Die FritzRepeater können einfach per Knopfdruck ins WLAN eines bereits vorhandenen FritzBox-Modells mit FritzOS 6.90 oder neuer integriert werden. Die Einstellungen des Routers werden hierbei übernommen und fortan aktuell gehalten – WLAN-Zugang, Gastnetz, aber auch die WLAN-Zeitschaltung. Die Anwendung „FritzApp WLAN“ hilft, den optimalen Standort für den Repeater in der Wohnung zu finden.

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Die Funktionsweise der Repeater mit älteren AVM-Modellen im Video erklärt:

WLAN-Reichweite erhöhen mit Fritz WLAN Repeater.

FritzRepeater 3000, 2400, 1200 und 600: Die Unterschiede

Die Namen der neuen Modelle stehen für die maximale Geschwindigkeit: Der FritzRepeater 600 funkt also mit bis zu 600 MBit/s. Der FritzRepeater 3000 besitzt drei Funkeinheiten, die zusammengenommen knapp 3000 MBit/s Durchsatz liefern.

Der FritzRepeater 600 unterstützt nur 2,4 GHz, alle anderen Neuvorstellungen funken auch auf 5 GHz. Besonders in Wohngegenden mit vielen Funknetzen sollte man deshalb besser nicht das kleinste Modell einsetzen.

Die Kerndaten der WLAN-Mesh-Repeater im Überblick:

  • FritzRepeater 600: 2,4 GHz mit bis zu 600 MBit/s (4×4 WLAN N)
  • FritzRepeater 1200: 2,4 und 5 GHz mit bis zu 1.266 MBit/s (je 2×2 WLAN AC+N); Gigabit-LAN-Port
  • FritzRepeater 2400: 2,4 und 5 GHz mit bis zu 2.333 MBit/s (4×4 WLAN AC+N); Gigabit-LAN-Port
  • FritzRepeater 3000: 400 MBit/s bei 2,4 GHz (2×2); 866 MBit/s bei 5 GHz (2×2) und 1.733 MBit/s bei 5 GHz (4×4); 2 Gigabit-LAN-Ports

Das Topmodell verwendet für die Anbindung an die FritzBox ein eigenes 5-GHz-Band. Je nach Leistung steigt natürlich auch der Stromverbrauch. Für den Standby gibt AVM einen Verbrauch des FritzRepeater 600 von 1,5 Watt an, für den FritzRepeater 2400 3 Watt.

Je größer die Zahl im Namen, desto größer auch der Repeater – wie bereits erwähnt wird der FritzRepeater 3000 nicht mehr in die Steckdose gesteckt, sondern aufgestellt. Dieses Modell wird aktuell zu den Händlern geschickt, bei Cyberport ist es bereits für 129 Euro gelistet. Die anderen Repeater sollen im zweiten Quartal 2019 erscheinen.

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