Auf dem Grafikkartenmarkt herrscht weiter Chaos: Die Verfügbarkeit der aktuellen Modelle von Nvidia und AMD verbessert sich und dennoch steigen die Preise weiter an. PC-Spieler müssen also auch weiterhin tief in die Tasche greifen.

 

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Grafikkarten werden noch teurer

Die Technik-Experten von 3DCenter werfen einmal im Monat einen Blick auf die aktuelle Preissituation am deutschen Grafikkartenmarkt. Während es im Sommer noch so aussah, als ob die begehrte Hardware vielleicht schon zu Weihnachten zum UVP erhältlich wäre, hat sich das Blatt spätestens seit September wieder gewendet.

Die Preise für Grafikkarten steigen wieder, auch im Oktober – und das, obwohl die Modelle von Nvidia und AMD deutlich häufiger verfügbar waren als im Monat zuvor:

Preisentwicklung aktueller Nvidia- und AMD-Grafikkarten im zeitlichen Verlauf (Bild: 3DCenter)

Der durchschnittliche Verkaufspreis von Nvidia-Grafikkarten im Vergleich zum UVP liegt aktuell bei stolzen 172 Prozent, bei AMD-Grafikkarten sieht es sogar noch schlechter aus. Die RDNA-2-Grafikbeschleuniger werden für rund 183 Prozent des UVP gehandelt.

Preisverfall? Träumt weiter!

Mit einem baldigen Preisverfall auf dem Grafikkartenmarkt ist nicht zu hoffen. Stattdessen dürften sich die Preise gegen Ende des Jahres sogar noch weiter erhöhen. Die Chip-Knappheit dürfte uns auch noch mindestens bis zum Sommer 2022 begleiten – zu diesem Zeitpunkt könnte Nvidia jedoch schon wieder neue Grafikkarten-Modelle präsentieren.

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Es gibt aber einen kleinen Lichtblick: Intel. Der Halbleiterhersteller will Anfang 2022 ebenfalls in das Grafikkartengeschäft einsteigen. Sollte das Preis-Leistungs-Verhältnis der ARC-Grafikkarten stimmen, könnte das für einen Preisrutsch bei den Konkurrenzmodellen sorgen. Das kann jedoch nur dann funktionieren, wenn Intel genug Grafikkarten zum Startschuss auf Lager hat und diese nicht sofort von Scalpern aufgekauft werden.

Für PC-Spieler – und die, die es werden wollen – heißt es also weiterhin: Abwarten und Tee trinken.