Eine Gruppe von Halo-Fans hat es sich zu Aufgabe gemacht, die größten Herausforderungen und schwierigsten Rätsel der Halo-Spiele zu schaffen. In den sogenannten „Picture Room“ versuchen sie seit fast 13 Jahren zu kommen.

 

Halo 3

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Halo 3

Unter dem Namen „Termacious Trickocity“ hat sich eine Gruppe von Halo-Spielern in der Community eine gewisse Bekanntheit erarbeitet. Sie zeigen zum einen Trickjumps oder schaffen in Halo-Spielen Dinge, die eigentlich als unmöglich gelten. Dazu nutzen sie Eigenheiten der Physik-Engine oder Effekte, die beim Interagieren von Waffen, Objekten und Spielern entstehen.

Mit einigen Herausforderungen beschäftigen sie sich zum Teil über ein Jahrzehnt. So brauchten sie zum Beispiel ganze zehn Jahre, um die Master Chief-Statue in der finalen Mission von Halo: Reach zu erreichen.

Die Lösung eines weiteren Rätsels hat fast 13 Jahre gedauert. Die Gruppe versuchte in den „Picture Room“ in Halo 3 zu kommen. Dieser Raum enthält die Hintergrundgrafiken der finalen Zwischensequenz des Spiels. Seit 2007 ist der Raum bekannt und es galt als unmöglich, diesen als Spieler zu erreichen. Die Kamera konnte sich dort umsehen, doch einen Spieler „physisch“ dorthin zu bringen, war nie gelungen.

Schon den Raum außerhalb der Skybox zu finden, war extrem schwer, doch das Problem, das nicht zu lösen schien, war Spieler so weit durch die Map zu clippen, dass sie den Raum erreichen konnten. Der richtige Lösungsansatz wurde erst 2018 in Halo: Reach entdeckt, als Spieler herausfanden, dass wenn ein Fahrzeug aus extremer Höhe den Boden trifft, es dann durch diesen hindurch clippt.

Halo: The Master Chief Collection [Xbox One - Download Code]

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Ein Jahr später wurde dieses Vorgehen in Halo 3 getestet und das mit Erfolg. Dennoch war fraglich, ob es reicht, um den „Picture Room“ zu kommen. „Termacious Trickocity“ begann mit dieser Methode im August 2020 zu testen und gelangte dann schnell zum Erfolg, nach 13 Jahren des Scheiterns.

Es braucht extrem gutes Timing und exakte Zusammenarbeit von vier Spielern, um den „Picture Room“ zu erreichen, die vielen kleinen Schritte werden im Video genau erläutert und es klingt mehr als kompliziert. Das Video endet jedoch mit der Frage: „Was kommt als nächstes?“ Wir dürfen gespannt sein.