Xbox hat keine Angst mehr vor PlayStation - es gibt einen neuen Konkurrenten

Franziska Behner 4

Sony und Microsoft liefern sich seit Jahren einen Kampf im Videospiel-Business. Doch der wahre Konkurrent könnte Google sein.

Halo gehört zu den wenigen Exklusivtiteln von Microsoft, die noch nie einen Fuß auf die PlayStation gesetzt haben. Das verwunderte auch kaum jemanden, schließlich ist der Shooter eine Art Aushängeschild für das Unternehmen, das immer in Konkurrenz zu Sony stand. Wie Gamerant berichtet, sollen aber tatsächlich Überlegungen stattgefunden haben, Halo of die Konsole von Sony zu bringen.

In einem PlayStation-Podcast mit dem ehemaligen IGN-Journalisten Colin Moriarty stellte sich heraus, dass vor vielen Jahren die Master Chief Collection eine Diskussionsgrundlage lieferte. So habe man wohl überlegt, das Spiel auch auf der PlayStation zugänglich zu machen. Bis heute ist das allerdings nicht passiert, die Pläne haben sich offensichtlich geändert.

So cool sieht die Master Chief Collection aus.

Halo Master Chief Collection Launch Trailer.mp4.

Allerdings bedeutet das nicht, dass Halo niemals seinen Weg zu Sony finden wird. Anfangs hieß es schließlich, dass es auch keinen PC-Port geben wird. Und den gibt es jetzt trotzdem. Zudem könnten Games auf der PlayStation ein weiterer Schritt für Microsoft sein, die Spiele auf jeder Plattform zu vertreiben und damit die eigenen Marken überall vertreten zu sehen. Vor allem durch den aktuellen Trend des Streamings könnte dieses Vorhaben erleichtert werden.

Einen Konkurrenz sieht Microsoft in PlayStation nicht. Google ist der größere Gegner in diesem Kampf. Schließlich stürzt sich der Gigant mit Stadia auf das Feld, in dem sich Microsoft aktuell als großer Player befindet: Online-Gaming & Crossplaftform. Während die Macher der Xbox mit Project xCloud einen Streaming-Service angekündigt haben, fährt Google eine ähnliche Strategie. Der Mega-Konzern will mit 30 Titeln direkt zum Launch von Stadia starten und verspricht 60 FPS, 4K und HDR. Hier geht es also nicht darum, wer die besseren Spiele macht, sondern um die Antwort auf die Frage: Wo werden wir sie spielen?

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