Beim iPhone 12 (Pro) entscheidet sich Apple beim Lieferumfang gegen ein USB-Netzteil. Beim ebenfalls frisch vorgestellten HomePod mini geht der Hersteller aber einen anderen Weg. Nicht ganz konsequent, aber praktisch.

 

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HomePod mini besitzt fest verbautes USB-C-Kabel

Nicht nur das iPhone 12 Pro und iPhone 12, sondern auch einen HomePod mini hat Apple in der letzten Woche vorgestellt. Das Modell ist deutlich kleiner als der Ur-HomePod und auch ein gutes Stück billiger – selbst wenn man den Preisverfall beim HomePod einrechnet: 96,50 Euro wird der HomePod mini in Deutschland kosten; vorbestellbar ist der smarte Siri-Lautsprecher am 6. November 2020 ab 14:00 Uhr. Jetzt gibt es erste Details zur Stromversorgung des kugelrunden HomePod mini. Und es drängt sich die Frage auf, ob Apple es mit seinem Umweltversprechen – angeblich deswegen liefert der Hersteller die neuen iPhones ohne USB-Netzteil aus – wirklich ernst meint.

MacrRumors berichtet nun, der HomePod mini besitze ein fest verbautes USB-C-Kabel. Ein Unterschied zum großen HomePod: Dessen Kabel steckt man direkt in die Steckdose. Und wenngleich Apple nicht empfiehlt, das Kabel vom HomePod zu trennen, ist es – genau genommen – abnehmbar. Beim HomePod mini gilt also: Ist das Kabel kaputt, muss der ganze HomePod zurück zu Apple.

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Apple HomePod im Test

Einen „Vorteil“ gibt es dann doch

Laut MacRumors wird Apple dem HomePod mini ein 20-Watt-USB-C-Netzteil beilegen: So lässt sich der kleine Siri-Lautsprecher direkt nach dem Auspacken ans Stromnetz anschließen. Dass ausgerechnet dieses neue 20-Watt-Netzteil beiliegt, hat für Kunden, die sich gerne im Apple-Universum bewegen, gleich zwei Vorteile: Wenn der HomePod mini einmal vom Netz kann, lässt es sich auch mit neueren iPhones (seit dem iPhone 8) verwenden. Außerdem ist Apples 20-Watt-Ladestecker zwingend für Apples MagSafe-Ladekabel für die neue iPhone-12-Generation notwendig.