Huawei versucht aktuell alles, um nach dem US-Bann wieder auf die Beine zu kommen. Damit das klappt, hat das chinesische Unternehmen massive Anstrengungen unternommen, um sich unabhängiger von US-Unternehmen zu machen. 2022 soll sich das richtig auszahlen und man will wieder stark zurückkehren.

 
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Huawei bringt HiSilicon-Chips wieder an den Start

Huawei verkauft immer weniger Smartphones. Das wirkt sich entsprechend negativ auf das Geschäftsergebnis des chinesischen Konzerns aus. Ein Grund dafür dürfte sein, dass Huawei auf veraltete Technik zurückgreifen muss. Wegen des US-Banns kann das Unternehmen beispielsweise keine 5G-Modems verbauen. Huawei setzt stattdessen auf 4G-Modems und speziell angepasste Qualcomm-Prozessoren. Das soll sich 2022 aber wieder ändern. Die eigenen HiSilicon-Chips kehren zurück (Quelle: GizChina).

Demnach hat Huawei einen Teaser veröffentlicht, der ankündigt, dass im Jahr 2022 wieder eigene Prozessoren gebaut werden. Das war zuletzt nur noch in ganz kleinem Umfang möglich, weil eben keine US-Komponenten und -Technologien mehr verwendet werden durften. Huawei hat deswegen das Investment in chinesische Chip-Produktion und -Entwicklung stark erhöht und kündigt nun die Rückkehr an.

Wenn Huawei wieder eigene HiSilicon-Chips in bekannter Stärke und mit allen Features wie 5G bauen kann, dann könnte man zumindest in China wieder zu alter Stärke zurückfinden. Im Rest der Welt dürfte es schwierig werden. Ohne Google-Apps und -Dienste hat man in Europa eigentlich keine Chance.

Ehemalige Huawei-Tochter Honor gibt Gas

Honor X30 5G vorgestellt

Honor scheint nach dem Verkauf durch Huawei mit neu gewonnener Freiheit richtig aufzublühen. Das Unternehmen bringt aktuell viele neue Smartphones auf den Markt. Zuletzt wurde sogar das erste eigene Falt-Handy enthüllt. Spätestens mit dem Honor Magic V ist das Unternehmen in der absoluten Oberklasse angekommen. Noch ist das Falt-Handy nicht in Deutschland erhältlich, doch das könnte sich ändern. Hierzulande will Honor nämlich auch den Markt erobern und da weiter machen, wo Huawei vor einigen Jahren aufgehört hat.