Huawei Mate 30 Pro: Das Wettrüsten geht weiter

Peter Hryciuk 1

Die Vorstellung des Huawei Mate 30 Pro rückt immer näher, sodass um so häufiger Details zur Ausstattung des nächsten Top-Smartphones auftauchen. Dieses Mal geht es um die Kapazität des Akkus und um ein Feature bei der Kamera, das schon seit Jahren überfällig ist.

Huawei Mate 30 Pro: Das Wettrüsten geht weiter
Bildquelle: GIGA - Huawei Mate 20 Pro.

Huawei Mate 30 Pro: Der Akku wird größer

Huawei war schon immer dafür bekannt große Akkus in seinen Smartphones zu verbauen. Beim Mate 30 Pro wird das nicht anders sein. Samsung ist mit dem 4.300-mAh-Akku im Galaxy Note 10 Plus wohl etwas zu nah herangerückt, sodass Huawei bei der neuen Generation wieder nachlegen muss. Beim Mate 20 Pro und P30 Pro verbaut das Unternehmen jeweils Akkus mit einer Kapazität von 4.200 mAh. Beim Mate 30 Pro soll ein 4.500-mAh-Akku verbaut sein – berichtet Huawei Central. Damit würde die Kapazität leicht steigen und könnte für eine noch bessere Laufzeit sorgen. Wie schnell der größere Akku aufgeladen werden kann, ist hingegen noch offen.

Huawei Mate 30 Pro: Kleine Verbesserung bei der Kamera

Es mag nur ein kleines Detail sein, ist aber schon lange ein echter Nachteil bei den Huawei-Handys: Die Aufnahme von Videos in 4K mit 60 Bildern pro Sekunde. Das war bisher durch Limitierungen beim Prozessor nicht möglich. Mit dem Kirin 990, der mit dem Mate 30 Pro eingeführt werden soll, kann wohl endlich in 4K und 60 FPS gefilmt werden – behauptet Neowin. Smartphones von Samsung, Apple aber auch OnePlus und vielen anderen Hersteller unterstützen diese Eigenschaften schon seit Jahren. In dem Fall ist Huawei ein echter Spätzünder.

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Huawei Mate 30 Pro: Vorstellung gerettet

Gestern sollte eigentlich die Ausnahmegenehmigung für Huawei nach dem US-Bann auslaufen, sie wurde aber in letzter Minute um 90 Tage verlängert. Damit kann Huawei das Mate 30 Pro ohne Probleme vorstellen, mit Android-Betriebssystem, Google Play Store und wichtigen Diensten wie WhatsApp oder Instagram auf den Markt bringen. Die Zukunft ist trotzdem gefährdet, denn was nach dem 19. November passiert, wenn die neue Ausnahmegenehmigung abläuft, weiß bisher niemand.

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