Huawei Mate 30 Pro: Zwei schlechte Nachrichten zum neuen Top-Smartphone

Simon Stich

Das Huawei Mate 30 Pro steht als neues Spitzen-Handy bereits in den Startlöchern. Wie sich jetzt zeigt, müssen Interessierte dann aber doch ein paar kleinere Abstriche machen, was das Display und den Sound angeht. Auch zur Software sind noch Fragen offen.

Huawei Mate 30 Pro: Zwei schlechte Nachrichten zum neuen Top-Smartphone
Bildquelle: GIGA – Huawei P30 Pro.

Huawei Mate 30 Pro: Display nur mit 60 Hz?

Nach Informationen des Blogs Huawei Central wird das Display des Huawei Mate 30 Pro doch „nur“ über eine Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz verfügen. Damit würde sich das Flaggschiff dem aktuellen Trend der Spitzen-Handys aus China widersetzen, die in diesem Bereich schon einen Schritt weiter sind und auf 90 Hertz setzen. Als Beispiel sei das OnePlus 7 Pro genannt, das bereits auf die flüssigere Bilddarstellung setzt – und auch für das kommende Google Pixel 4 (XL) wird von 90 Hertz ausgegangen.

Warum Huawei womöglich auf die höhere Bildwiederholfrequenz verzichtet, ist unklar. Dass der Hersteller die Technik im Grunde einsatzbereit hat, zeigt das bald bei der Tochterfirma Honor erscheinende Honor View 30, das wohl über ein Display mit 90-Hertz-Technik verfügt. Immerhin können sich Fans der Mate-Reihe von Huawei als Trostpflaster darauf freuen, dass der Akku wegen des 60-Hertz-Displays länger durchhalten wird.

Ein erstes Rendervideo zum Huawei Mate 30 Pro zeigt das Top-Handy von allen Seiten:

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Huawei Mate 30 Pro ohne Stereo-Sound

Auch in einem ganz anderen Bereich gibt es eher schlechte Nachrichten. Das Huawei Mate 30 Pro könnte auf Stereo-Lautsprecher verzichten. Der Grund für die Spekulation liegt darin, dass der Konzern auf ein akustisches Display setzt. Ganz wie beim Huawei P30 Pro wird beim Telefonieren der Sound über das Display direkt ins Ohr geleitet – eine klassische Hörmuschel wird nicht mehr benötigt.

Vom Huawei P30 Pro dürfte sich das Mate 30 Pro noch ein weiteres Feature abschauen. Die klassische Lautstärkewippe könnte verschwinden und stattdessen auf eine rein digitale Lösung gesetzt werden.

Wie das Huawei Mate 30 Pro aussehen könnte, zeigt unsere Bilderstrecke:

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Huawei Mate 30 Pro: So schön soll das nächste Top-Smartphone aussehen.

Huawei Mate 30 Pro: Google-Dienste nicht dabei

Mittlerweile hat der Konzern offiziell bestätigt, dass die neue Mate-Reihe von Haus aus keine Google-Dienste vorinstalliert haben wird. Hintergrund ist der Handelsstreit zwischen den USA und China, nach denen es amerikanischen Unternehmen – wie Google – nicht mehr erlaubt ist, mit Huawei Geschäfte zu machen.

Um dennoch Google-Apps und den Play Store auf dem Huawei Mate 30 Pro nutzen zu können, müssen Nutzer wohl selbst aktiv werden, wie Huawei-Manager Richard Yu auf der IFA 2019 bestätigte. Wie das in der Praxis ablaufen wird und ob potenzielle Kunden davon abgeschreckt sein könnten, erfahren wir dann am 19. September 2019, wenn Huawei die neue Mate-Reihe offiziell in München vorstellen wird.

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