Beim kommenden Huawei P40 könnte erstmals ein ganz besonderer Akku zum Einsatz kommen, der die Laufzeit deutlich erhöht. Doch auch beim Display und der Kamera möchte der chinesische Hersteller die Konkurrenz hinter sich lassen, wie neue Leaks zeigen.

Huawei P40 mit neuem Graphen-Akku?

Sollten sich die neuen Gerüchte zum Huawei P40 bestätigen, dann wird tatsächlich ein neues Zeitalter bei Smartphone-Akkus eingeläutet. Wie bei Notebookcheck.com unter Berufung auf einen indischen Leaker berichtet wird, könnte der chinesische Hersteller beim kommenden Huawei P40 erstmals auf einen optimierten Akku setzen, der aus Graphen besteht. Dieser dürfte gleich in mehreren Bereichen den bisherigen Handyakkus überlegen sein. Im Erfolgsfall würden andere Hersteller sicher schnell nachziehen.

Berichten zufolge soll der Graphen-Akku im Huawei P40 über eine Kapazität von satten 5.500 mAh verfügen und sich mit 50 Watt in gerade mal 45 Minuten vollständig aufladen lassen. Ein weiterer Vorteil soll darin liegen, dass der Akku trotz stärkerer Leistung rund 30 Prozent kleiner ausfällt. Damit bliebe viel mehr Platz für andere Komponenten. Ob Graphen-Akkus allerdings im Frühjahr 2020 bereits kommerziell einsatzfähig sind, darf derzeit zumindest angezweifelt werden. Huawei hatte aber immerhin vor rund drei Jahren nicht ohne Stolz über Erfolge in diesem Bereich berichtet.

So könnte das Huawei P40 aussehen:

Vom Akku mal abgesehen wird das Huawei P40 auch in anderen Bereichen punkten wollen. Das OLED-Display soll auf eine Diagonale von 6,5 Zoll kommen und über eine Bildwiederholrate von 120 Hertz verfügen, um butterweiches Scrollen zu ermöglichen. Beim Verhältnis von Display zu Gehäuse könnte am Ende ein Wert von 98 Prozent stehen, da sich das Wasserfall-Display wohl an den Seiten stark um die Ränder neigt.

Huawei P40: Penta-Kamera von Leica

Auf der Rückseite könnte eine fünffache Kamera des deutschen Herstellers Leica platziert sein. Diese soll mit bis zu 64 MP auflösen und wie beim Vorgänger auf eine Periskop-Kamera zum Zoomen setzen. Darüber hinaus könnten ein Ultraweitwinkel, eine Makrolinse und ein Tiefensensor für schicke Fotos sorgen. Beim Hauptsensor könnte der Hersteller auf Sonys IMX686 oder aber auf den noch nicht veröffentlichten RYYB-Sensor IMX700 setzen.

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Ganz wie beim Huawei Mate 30 Pro dürfte auch beim P40 der hauseigene Prozessor Kirin 990 verbaut werden. Android 10 wird vorinstalliert sein, wobei die Frage rund um den Zugriff auf den Play Store und andere Google-Apps nach wie vor nicht geklärt ist. Es bleibt zu hoffen, dass die Streitigkeiten bis zur Veröffentlichung des Huawei P40 im Frühjahr 2020 ein Ende gefunden haben.