Im Wald-Schocker Blair Witch kannst du a) Hund streicheln und b) völlig verrückt werden

Marina Hänsel

Aw, wer hat denn diese niedlichen kleinen Stock-Püppchen gebastelt und an die Äste in den Bäumen gehängt? Schön, auf so tolle Kunstwerke mitten im Wald zu stoßen! Da kann der Wanderurlaub ja nur ein Erfolg werden. Hoffentlich ebenso wie das neue Blair Witch-Spiel der Layers of Fear-Entwickler Bloober Team, die uns jetzt eine Ladung Gameplay ins Gesicht werfen.

Bevor wir zu den nicht ganz so wichtigen Dingen wie Gameplay, Story und Monster in Blair Witch kommen (oder zu dem Video, weswegen du ja eigentlich nur hier bist, gib es zu) – hier das Wichtigste zuerst: Ja, du kannst den Hund in Blair Witch streicheln. Viel besser noch, du kannst sogar mit ihm spielen! Ich stelle mir also vor, wie die Musik in heftiges Gepolter übergeht und du mit halben Herzstillstand vor einem grauenhaften Monster wegrennst, als – „Hey Dicker, Stöckchen? Das ist mein guter Junge!

Blair Witch kann nur noch perfekt werden. Hier der Gameplay-Trailer, in dem du dir das und noch mehr ansehen kannst:

Blair Witch: Offizieller Gameplay-Trailer (2019).

Was wir bekommen werden, sind also allerlei Horror-Tropen, wie „Ist es Realität oder bin ich nur verrückt geworden?“ oder „Dunkler Wald ist böse und MONSTER“ oder auch „Wackelige Handkamera zeigt mir böse Dinge“, wobei gerade Letztes jedes Recht hat, uns Blair Witch zu versüßen. Denn wie du dich sicherlich erinnerst, war der damalige Film Blair Witch Project aus dem Jahre 1999 die Eintrittskarte ins Shaky-Camera-Genre, das uns später noch tolle Schocker wie REC (die spanische Version von 2007), Cloverfield (2008) und auch Paranormal Activity (2007) geschenkt hat. Schöne Zeiten.

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Es bleibt schließlich die Frage: Inwieweit wird dir dein Hund bei all dem Ungemach behilflich sein und – wird er das Ganze überleben? Entwickler Bloober Team scheinen sich mit Blair Witch zumindest in eine etwas actionreichere Horror-Sparte zu wagen, haben sie doch vorher mit Layers of Fear und Observer eher den Weg des subtilen Horror gewählt.

Das sagt Horror-Liebhaberin Marina dazu

Frauen in Ecken und unsichtbarer Terror ist das gewesen, was den Film Blair Witch Project erst ausgemacht hat (neben der „Das ist alles echt und wirklich passiert, wirklich!“-Prämisse die während des Releases beworben wurde). Sollte Blair Witch nun auf Monster und Schockmomente setzen, was Entwickler Bloober Team in den vorherigen Spielen ja mitunter ein wenig übertrieben hat, dürfte ich ein wenig … enttäuscht sein.

Monster? Warum sind da Monster? Ich persönlich würde ja lieber Frauen in Ecken stehen sehen, die wir schon im Teaser sehen durften:

Blair Witch (E3 2019).

Dennoch: In beiden Trailern werden einige interessante Details gezeigt, wie etwa die Andeutung, dass du selbst während deiner Reise durch den Wald schon gefilmt und beobachtet wurdest. Ich bin sehr gespannt, wie Layers of Fear-artig Blair Witch aus Bloober Teams Schoß krabbeln wird, und ich wäre keineswegs böse, sollte es eine völlig andere Richtung einschlagen.

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