Noch im Herbst dieses Jahres wird das iPad Pro 2022 von Apple erwartet. Doch wie wird es sich vom Vorgänger unterscheiden? Rechnen könnt ihr wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einer Anzahl neuer und toller Features. Mit den folgenden Funktionen will euch Apple dann die Entscheidung für ein Upgrade leichter machen.

 
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Vorschau iPad Pro 2022: Drei tolle Features und eine Enttäuschung

Die Gerüchteküche wird präziser und wir picken uns an dieser Stelle mal die Features heraus, die Apple höchstwahrscheinlich mit dem iPad Pro 2022 einführen wird. Es werden die Merkmale sein, mit denen Apple offensiv auf Kundenfang geht.

Unterstützung für MagSafe: Bisher lassen sich allein das iPhone, die AirPods und die Apple Watch kabellos aufladen. Das iPad Pro 2022 wird wohl Apples erstes Tablet sein, das ein solches Feature erhält. Konsequent natürlich gleich der eigens erweiterte Qi-Standard – MagSafe genannt. Damit dies funktioniert, erhält das iPad Pro ein größeres Logo aus Glas, unter dem sich dann die Ladespulen befinden.

Unsere Einschätzung: Sicherlich kein Muss, aber eine folgerichtige Weiterentwicklung, die ihr sicherlich gerne mitnehmen würdet.

Bessere Akku-Laufleistung: Das neue iPad pro soll wohl ebenso gleich einen größeren Akku erhalten. Vor allem bei der gleichzeitigen Benutzung des Magic Keyboards gibt’s noch immer enormes Verbesserungspotenzial. Dem möchte Apple mit der kommenden Generation Rechnung tragen und mit einem größeren Akku auch die Laufleistung der Tablets verbessern (Quelle: 9to5Mac).

Unsere Einschätzung: Im Solo-Betrieb sind die Laufzeiten schon jetzt anständig. Doch ein „zu viel“ gibt’s beim Akku nicht. Mehr wird immer gerne gesehen.

Als sicher gilt, iPadOS 16 wird auf dem iPad Pro 2022 schon installiert sein:

Apple-Updates 2022: Highlights aus iOS 16, iPadOS 16, macOS Ventura und watchOS 9 Abonniere uns
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Neuer Chip: Gegenwärtig arbeitet mit dem Apple M1 im iPad Pro ein Chip, dessen Leistungspotenzial nicht jeder Anwender voll und ganz ausschöpfen wird. Dies wird Apple allerdings nicht davon abhalten, im iPad Pro 2022 erwartungsgemäß den im Juni vorgestellten M2 zu verbauen. Damit erreicht das Tablet dann das Leistungsniveau des aktuellen MacBook Air.

Unsere Einschätzung: Die Leistungsspitze, die ein M2 erlaubt, werden wohl nur wenige Profis am Anfang benötigen. Auf lange Sicht erlaubt eine solche potente Ausstattung aber Updates über viele Jahre hinweg. Im Sinne der Nachhaltigkeit bei Langzeitgebrauch also begrüßenswert.

Mini-LED-Displays: Hier bleibt es, wie es ist. Nur das große 12,9-Zoll-Modell wird auch weiterhin über einen Bildschirm mit Mini-LEDs verfügen. Das kleinere Modell muss nach wie vor auf die bewährte LCD-Technologie zurückgreifen. ProMotion und damit schnelle Bildwiederholraten mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde gibt’s natürlich weiterhin bei beiden Modellen.

Unsere Einschätzung: Eher enttäuschend und eine Entwertung des Modells mit 11-Zoll-Display. Im letzten Jahr bei der Einführung der Mini-LEDs war diese Trennung noch zu verschmerzen, nicht aber über ein ganzes Jahr später. Manche iPads sind dann doch mehr „Pro“ als andere, obwohl sie denselben Namen tragen.

In einer vielleicht nicht mehr ganz so fernen Zukunft könnten iPad und MacBook stärker zusammenwachsen:

Wann lohnt das Upgrade?

Unterm Strich: MagSafe, mehr Akku und ein noch schnellerer Prozessor. Wer ein iPad Pro 2021 besitzt, muss und wird nicht upgraden. Selbst Besitzerinnen und Besitzer eines 2020er Modells werden und sollten sich noch zurückhalten. Alle anderen können schon mal sparen. Dank des schwachen Euros wird das iPad Pro 2022 nämlich so teuer wie nie zuvor. Damit könnt ihr schon mal definitiv rechnen.