iPhone 11: Apple auf neuen Höhenflügen

Holger Eilhard 2

Mit dem neuen Einsteiger-iPhone hat Apple offenbar besseren Erfolg als ursprünglich geplant. So soll die Nachfrage nach dem iPhone 11 deutlich größer als erwartet sein, weshalb man in Cupertino nun gegensteuern muss.

iPhone 11: Apple auf neuen Höhenflügen
Bildquelle: GIGA.

iPhone 11 und iPhone 11 Pro: Beliebter als von Apple erwartet

Wie Nikkei (via 9to5Mac) berichtet, sollen das iPhone 11 und iPhone 11 Pro deutlich beliebter sein, als man in Cupertino zunächst erwartet hatte. Um dieser Nachfrage nun entgegenzuwirken, soll Apple bei seinen Lieferanten um eine Produktions­steigerung von bis zu 10 Prozent oder 8 Millionen Geräten gebeten haben. Gleichzeitig habe man aber die Produktion des iPhone 11 Pro Max leicht reduziert; genaue Zahlen nannte man hierzu nicht.

Tim Cook hatte bereits in einigen Interviews davon gesprochen, dass man mit dem Verkaufsstart des iPhone 11 sehr zufrieden sei. Gegenüber der Bild sprach er von einem „sehr starken Start“.

Nikkei will von seinen Quellen erfahren haben, dass Apples iPhone-Bestellungen bislang sehr konservativ gewesen seien. Die georderten Stückzahlen sollen zunächst unter denen des vergangenen Jahres gelegen haben. Nach der jüngsten Aufstockung liegen sie nun aber über den Zahlen des Vorjahres.

Als ein Grund für die gestiegene Nachfrage wird die Preissenkung des Einsteigermodells genannt. In den USA kostete das iPhone XR im vergangenen Jahr noch 749 US-Dollar, das iPhone 11 ist dort nun für 699 Dollar erhältlich. Ähnlich sieht es auch in Deutschland aus, wo das iPhone 11 mit 64 GB für 799 Euro verfügbar ist und damit 50 Euro unterhalb der ehemaligen Preisempfehlung liegt.

Das iPhone 11 in unserem Hands-on:

Das iPhone 11 im Hands-On.

iPhone 11: Lieferanten sind noch vorsichtig

Trotz der gesteigerten Nachfrage und erhöhten Produktion sind Apples Lieferanten noch vorsichtig und wollen sich nicht zu früh freuen. Die Nachfrage sei derzeit gut, aber man will noch nicht zu optimistisch sein, so eine Quelle gegenüber Nikkei. Im Vergleich zum Vorjahr sieht es aber dennoch besser aus. Damals musste man nur wenige Wochen nach dem Verkaufsstart des iPhone XR die Produktion des Apple-Smartphones bereits reduzieren. Im Januar 2019 musste das Unternehmen aus Cupertino dann sogar eine Gewinnwarnung veröffentlichen.

Die Höhenflüge könnten aber durch nahende Strafzölle im Handelsstreit zwischen den USA und China möglicherweise schon ein baldiges Ende finden. So sollen die zunächst für September geplanten Zölle in Höhe von 10 Prozent auf weitere Waren aus China aktuell ab dem 15. Dezember 2019 greifen.

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