iPhone 11: Das Geheimnis um die dritte Kamera und USB C scheint gelüftet zu sein

Holger Eilhard

Wie schon im letzten Jahr plant Apple angeblich auch in diesem Herbst die Vorstellung von drei neuen iPhone-Modellen. Machten sich bislang einigen Apple-Fans unter anderem noch Hoffnung auf einen USB-C-Port, muss diese wohl zumindest für die diesjährigen Apple-Smartphones aufgegeben werden.

iPhone 11: Drei neue iPhones mit Lightning in den altbekannten Dimensionen

Die drei Varianten des iPhone 11 sollen mit einem Apple A13 (Codename „Cebu“) ausgestattet sein. An der Unterseite der Smartphones soll dabei, entgegen diverser Wunschträume, weiterhin ein Lightning-Port zu finden sein; USB-C wie beim iPad Pro (2018) ist Fehlanzeige, davon geht zumindest ein Bericht von 9to5Mac aus.. Einige frühere Gerüchte besagen allerdings, dass Apple immerhin ein USB-C-Netzteil beilegen will, welches ein schnelleres Aufladen der iPhones erlauben würde.

Wie bei den jüngsten iPhone-Modellen bleibt es bei der bekannten Dreiteilung. Der Nachfolger des iPhone XS soll als Modell „D42“ (iPhone12,3) laufen. Das iPhone XS Max wird vom „D43“ (iPhone12,5) abgelöst, während das „N104“ (iPhone12,1) die Nachfolge des iPhone XR antreten soll. D42 und D43 verfügen weiterhin über ein OLED-Display, während im XR-Nachfolger ein Display mit LCD-Technik steckt. An den Auflösungen soll sich im Vergleich zu den Vorgängern ebenfalls nichts ändern.

Veränderungen soll es jedoch in den Tiefen der neuen iPhones geben. Eine neue Version der Taptic Engine, Codename „leap haptics“, soll bislang unbekannte Neuerungen mit sich bringen. 9to5Mac vermutet, dass es sich hierbei um Optimierungen für das mit dem iPhone XR eingeführte Haptic Touch handeln könnte. Als Ursache hierfür dürfte der Wegfall von 3D Touch verantwortlich sein, wie wir es seit dem iPhone 6s in diversen iPhone-Modellen gesehen haben.

Mit iOS 13 erweitert Apple die Verfügbarkeit von Haptic Touch, dem langen Drücken auf den Bildschirm. So ist diese Funktion nicht mehr dem iPhone vorbehalten, sondern darf auch von iPad-Besitzern genutzt werden.

Beim iPhone XR verzichtete Apple bereits auf 3D Touch:

iPhone XR im Langzeit-Test.

iPhone 11: Slow-Motion mit 120 fps in der Frontkamera

Zu den weiteren Details im Bericht von 9to5Mac gehört die mutmaßliche Kameratechnik des iPhone 11. So soll die Selfie-Kamera im neuen Apple-Handy mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde ebenfalls Zeitlupenaufnahmen ermöglichen.

Die beiden Smartphone-Modelle, die das iPhone XS und XS Max ablösen sollen, sollen des Weiteren – wie GIGA seit mehreren Monaten immer wieder berichtete – über drei Kameras verfügen. Der dritte Sensor soll dabei an ein Weitwinkelobjektiv gekoppelt sein.

Neben den neuen kreativen Möglichkeiten, die sich durch diesen neuen Blickwinkel ergeben, soll die Kamera-App im iPhone 11 über ein neues Feature mit dem Namen „Smart Frame“ verfügen. Das Kamerasystem nimmt hierbei bei Fotos auch den Bereich außerhalb der gewählten Perspektive auf, um beim Bearbeiten im Nachhinein beispielsweise den Bildausschnitt von Fotos oder Videos ausweiten zu können. Des Weiteren soll hiermit auch eine spätere Korrektur der Perspektive möglich werden.

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Die aufgezeichneten Informationen bleiben allerdings nur für einen limitierten Zeitraum erhalten. Laut 9to5Mac verwirft das System die nicht benötigten Daten zum Schutz der Privatsphäre nach einiger Zeit automatisch. Bloomberg hatte einige dieser neuen Kamera-Features bereits im Januar 2019 veröffentlicht.

Das iPhone 11 wird vermutlich auch in diesem Jahr wieder einmal im September vorgestellt. Große Änderungen am Design, mit Ausnahme des Kamerabuckels für die neue Kamera, werden in diesem Jahr nicht erwartet.

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