Immer wieder gibt Apple-Chef Tim Cook Einblicke hinter die Kulissen. Im aktuellen Fall, während einer Reise nach Japan im vergangenen Dezember, beschreibt er einige Details des iPhone 11 Pro.

iPhone 11 Pro: Die Geschichte hinter dem Nachtgrün

Das iPhone 11 Pro und Pro Max ist das erste iPhone, welches in der Farbe Nachtgrün verfügbar ist. Wie Tim Cook in einem Interview mit Nikkei (via MacRumors) nun beschreibt, ist Apples Lieferant Seiko Advance aus Japan dafür verantwortlich, dass diese Variante überhaupt existiert. Cook besuchte das Unternehmen in der Nähe von Tokio Anfang Dezember bei seiner Reise durch Japan.

Normalerweise kommen laut Nikkei bei der Kreation grüner Tinte Schadstoffe, wie zum Beispiel Halogene, zum Einsatz. Seiko Advance sei es jedoch gelungen, einen saubereren Weg bei der Fertigung zu beschreiten, der gleichzeitig eine hohe Farbgenauigkeit und Haltbarkeit erlaubt. Apples Lieferant sei außerdem der einzige Tintenhersteller, der einen Reinraum in seiner Fabrik besitzt, welcher es erlaubt, eine gleichbleibende Qualität bei der Produktion zu ermöglichen. Die umweltfreundliche Fertigung der Farbe begeisterte Cook so sehr, dass sich das Unternehmen dazu entschlossen hatte, im vergangenen September ein iPhone 11 Pro in Nachtgrün in die eigene Produktpalette mit aufzunehmen.

Das iPhone 11 Pro in unserem Hands-On:

Das iPhone 11 Pro im Hands-On

iPhone 11 Pro: Alle Farben aus einer Hand

Seiko Advance produziert aber nicht nur die grüne Farbe für das iPhone 11 Pro und iPhone 11 Pro Max. Auch das Gold, Space Grau und Silber für die aktuellen Flaggschiffe werden ausschließlich von dem japanischen Unternehmen geliefert. Die Farben für das günstigere iPhone 11 kommen hingegen von mehreren verschiedenen Lieferanten.

Apple arbeitet bereits seit dem Jahr 2011 mit Seiko Advance zusammen. Tim Cook, der im selben Jahr die Nachfolge von Steve Jobs antrat, hatte damals mehrere Tintenhersteller in die USA eingeladen, um ihre Produkte vorzustellen. Seiko Advance ist im Vergleich mit Apple ein sehr kleines Unternehmen, welches nur 160 Mitarbeiter beschäftigt.

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