Neue Kameras, mehr Leistung und cleveres Zubehör sollen Kunden vom iPhone 12 Pro (Max) überzeugen. Anders als im letzten Jahr bekommen Käufer des größten iPhones aller Zeiten auch wirklich die beste Kamera.

 

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iPhone 12 Pro (Max): Die beste Kamera gibts im größten Smartphone

Das neue iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max sprechen Apples neue Designsprache: flache Seiten mit abgerundeten Kanten. Im Vergleich zum iPhone 12 setzten die Pro-Modelle noch eins drauf: Polierter Edelstahl an den Seiten, texturiertes Glas auf der Rückseite. Und das in einer neuen Farbe: Pazifikblau ersetzt im neuen Line-up Mitternachtsgrün.

Apple hat beim iPhone 12 Pro (Max) die Bildschirme vergrößert. Dabei soll das Gehäuse jedoch in etwa so groß sein wie beim Vorgänger: Das kleinere Pro-Modell hat jetzt ein 6,1-Zoll-Display (statt 5,8 beim iPhone 11 Pro), das Max-Modell ist mit 6,7-Zoll-Display (statt 6,5) das größte iPhone aller Zeiten.

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Apple legt den Fokus bei der Präsentation der neuen Modelle auf das Kamerasystem: In beiden Pro-Modellen gibt es weiterhin drei Kameralinsen. Daneben befindet sich ein LiDAR-Scanner zur Tiefenmessung im Raum – ihn kennt man vom iPad Pro.

Erstmals kann man mit dem iPhone 12 Pro Videos im HDR-Modus erstellen. Bessere Fotos sollen mit den neuen Modellen natürlich auch gelingen. Und das besonders auf dem iPhone 12 Pro Max: Es bietet mit seiner 65-mm-Telephoto-Linse (statt 52 mm im iPhone 12 Pro) einen 2,5-fach-Zoom. Bei Dunkelheit soll der neue Bildsensor fast doppelt so gut (78 Prozent besser) abschneiden, erklärt Apple.

Apple stellt das neue iPhone 12 Pro vor, alles Wissenswerte im Video:

iPhone 12 Pro (Max) von Apple erklärt

Bei gleichem Preis – das iPhone 12 Pro kostet ab 1.120 Euro, das Max ab 1.217,50 Euro – spendiert Apple den doppelten Speicherplatz. Die 64-GB-Varianten sind jedenfalls beim Pro-iPhone Vergangenheit. Das iPhone 12 Pro kann man bei Apple ab dem 16. Oktober vorbestellen, das Max ab dem 6. November. Ähnlich gestaffelt verläuft auch der Verkauf des iPhone 12 (mini).

MagSafe ist zurück

Auf der Rückseite aller neuen iPhones hat Apple eine neue Schnittstelle implementiert, mit der sich Zubehörprodukte magnetisch am iPhone befestigen lassen – etwa Schutzhüllen, die sich dadurch leichter anbringen und abnehmen lassen, Kreditkartenhalter und Ladegeräte. Der Hersteller erweckt dafür einen altbekannten Apple-Namen wieder zum Leben: MagSafe. Apropos Aufladen: Ein Netzteil ist im Lieferumfang der neuen iPhones nicht mehr enthalten, dafür gibts ein Upgrade für das Ladekabel – das ist nun nämlich LIghtning-auf-USB-C.

Ein Vorzug der neuen Modelle ist laut Apple auch die Haltbarkeit der Hardware: iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max sollen in Wasser bis zu 30 Minuten lang und bis zu 6 Meter tief durchhalten können. Eine strukturelle Veränderung im Displayglas soll den Bildschirm widerstandsfähiger machen. Apple nennt das „Ceramic Shield“.

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Läuft auch auf dem iPhone 12 Pro (Max) – Apples mobiles Betriebssystem iOS 14:

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iPhone 12 Pro (Max): 5G trifft auf 5-nm-Chip

Mit 5G beginnt für alle neu vorgestellten iPhones eine neue Ära, meint Apple-Chef Tim Cook: iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max profitieren wie die günstigeren iPhones 12 von schnelleren Geschwindigkeiten im Mobilfunknetz – sofern 5G denn verfügbar ist. Deutsche Mobilfunkanbieter treiben den Ausbau weiter voran. Und noch eine wichtige Fünf: Apples neuer Prozessor für das iPhone, der A14 Bionic, ist der erste Smartphone-Chip auf 5-nm-Basis. Seine sechs Prozessorkerne sollen die Leistung des Vorgängers um 50 Prozent überbieten. Auch die Grafikleistung soll um die Hälfte schneller geworden sein. Signifikant besser ist laut Apple die Neural Engine, die dem Smartphone dabei hilft, bei Routinen wie etwa Face ID dazuzulernen.

Thomas Konrad
Thomas Konrad, GIGA-Experte für macOS, iOS und Apple-Hardware.

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