Apples iPhone kann zwar schon ewig mit Zeitlupenaufnahmen umgehen, fürs kommende iPhone 12 will der US-Hersteller dieses beliebte Feature aber noch erweitern – das Apple-Handy wird dann zum echten Pixelmonster.

 

iPhone 2020

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Damit Zeitlupen-Videos gelingen, muss die Kamera möglichst viele Bilder hintereinander schießen. Dies kostet jede Menge Rechenpower, aus diesem Grund müssen Smartphones wie auch das aktuelle iPhone 11 Pro die maximal mögliche Auflösung reduzieren. Mit dem kommenden iPhone 12 muss dies nicht mehr so sein, glaubt man einem aktuellen Gerücht.

iPhone 12: Apple soll 4K-Aufnahmen mit 240 Bildern pro Sekunde ermöglichen

So will der bekannte Informant Max Weinbach erfahren haben, dass Apple im iPhone 12 Zeitlupenaufnahmen in 4K-Auflösung mit 120 und sogar mit 240 Bildern in der Sekunde ermöglicht – verdammt schnell. Entsprechende Hinweise finden sich laut Weinbach auch in der aktuellen Vorschauversion von iOS 14, dem für den Herbst anstehenden System-Update. Reserviert sein soll das Feature aber allein für die beiden Pro-Modelle des iPhone 12, also jene Modelle mit der schon jetzt existierenden Triple-Kamera.

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Dies wäre für Videomacher ein echtes Highlight. Aktuell gelingen mit dem iPhone 11 Pro nämlich nur maximal 60 Bilder pro Sekunde in 4K-Auflösung. Soll es schneller gehen, muss die Bildgröße auf Full-HD (1080p) reduziert werden, dann sind auch 240 Bilder pro Sekunde möglich.

Und so gelingen die schnellen Schüsse mit dem iPhone:

Apple erklärt: So schießt man Slo-mos (Zeitlupenaufnahmen) mit dem iPhone

Die neue Schnelligkeit verdankt das iPhone 12 dem Apple A14 – Apples neuesten Chip aus eigener Produktion. Dieser Prozessor wird sich darüber hinaus auch in einem kommenden iPad Pro und den neuen ARM-Macs wiederfinden, allerdings noch leistungsfähiger als Apple A14X – so die aktuellen Berichte.

Trickst Apple mit einer KI?

Fraglich ist allerdings, ob am Ende wirklich „echte“ 240 Bilder pro Sekunde in 4K aufgenommen werden können. Immerhin sprechen wir hier gegenüber der aktuell maximalen Aufnahmeoption (1080p, 60 Bilder pro Sekunde) von einer 16fachen größeren Datenmenge (vierfache Auflösung und vierfache Bilderanzahl) in derselben Aufnahmezeit. Spekuliert wird deshalb über den Einsatz einer KI (Künstliche Intelligenz). Die würde kurzerhand fehlendes Bildmaterial hinzurechen. In echt aufgenommen würden also beispielsweise „nur“ 120 Bilder, die restliche Menge würde einfach per KI hinzugerechnet und man käme am Ende auf 240 Bilder pro Sekunde.

Und so ähnlich soll es dann aussehen, das neue iPhone 12:

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iPhone 12 im Retro-Look: So markant könnte das Apple-Handy aussehen

Ob dem so ist, erfahren wir dann Ende September. Dann soll nämlich das neue iPhone 12 pünktlich vorgestellt werden. Die Auslieferung erfolgt aktuellen Berichten nach dann Anfang Oktober. Insgesamt soll es vier Varianten geben: 2 „normale“ iPhone 12 mit 5,4- und 6,1-Zoll-Display und zwei Pro-Varianten mit 6,1- und 6,7-Zoll-Displays. Alles OLED-Bildschirme, wobei die beiden Pro-Modelle sogar eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz besitzen sollen – schnell und flüssig. Da würde eine gleichfalls flinke Kamera doch wunderbar dazu passen.