Optisch mag sich das iPhone 13 nicht groß zum Vorgänger verändert haben, doch technisch gewinnt das neue Apple-Handy ungemein. Besonders im Bezug auf die Kamera überrascht nun sogar das günstige Standardmodell mit Leistungen, mit denen man wohl so nicht rechnen würde.

 

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Im aktuellen Review der renommierten Kamera-Profis von DxOMark stellt sich heraus: Das einfache iPhone 13 ist besser als die teure Pro-Version des Vorjahres und zieht am Ende sogar mit dem iPhone 12 Pro Max gleich (Quelle: DxOMark).

Kameraleistung: iPhone 13 zieht am iPhone 12 Pro vorbei

In Gänze erreicht die Kamera des iPhone 13 stattliche 130 Punkte, ebenso wie das iPhone 12 Pro Max. Das einfache Pro-Modell des Vorjahres muss sich mit 128 Punkten begnügen. Scheinbar eine knappe Sache, oder? Mag sein, wenn man jedoch bedenkt, dass das Hunderte Euro günstigere Modell in Apples Portfolio fotografisch das Top-Modell des Vorjahres kurzerhand „einsackt“, so ist dies mehr als erstaunlich.

Erwähnenswert: Ein schlechteres Ergebnis für die „alten“ Pro-Modelle wird bei genauerem Hinsehen nur durch eine Besonderheit verhindert. So können das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max allein beim Zoom mehr Punkte einheimsen. Dies verwundert nicht, verfügt das normale iPhone 13 doch nach wie vor nur über zwei Linsen (Weit- und Ultraweitwinkel), die Pro-Varianten hingegen zusätzlich noch über ein Teleobjektiv. Dafür zieht das 13er bei der reinen Fotobewertung gleich zum 12 Pro Max und besiegt sogar das einfache 12 Pro. Die restlichen Pluspunkte holt sich der Neuling in der Videobewertung, bei der beide Pro-Modelle aus 2020 einstecken müssen.

iPhone 13 (mini) vs. iPhone 13 Pro (Max) – im Video gibt es den Vergleich:

iPhone 13: So unterscheiden sich die Modelle

Standardmodell gewinnt erneut an Reiz

Schon zuvor testet DxOMark das iPhone 13 Pro und das iPhone 13 mini. Fotografisch sind diese identisch in der Bewertung zu ihren Schwestermodellen. Bedeutet: Auch das iPhone 13 Pro Max erringt 137 Punkte und das iPhone 13 und iPhone 13 mini liegen mit 130 Punkten gleichauf.

Zusammengefasst: 2021 bedarf es für professionelle Kameraergebnisse nicht unbedingt eines iPhone Pro mehr. Dieser Umstand macht das Standardmodell nochmals attraktiver, nachdem Apple mit einer Erhöhung der Speicherausstattung schon zuvor ordentlich punkten konnte.