Zuletzt sorgte Spider-Man im Lichtspielhaus für spannende Unterhaltung, doch auch bei Netflix treibt der Superheld jetzt wieder sein Unwesen. Dabei ist der folgende Film vielleicht sogar noch ein echter Tipp, den nicht jeder kennt. Wichtig ist nur: Man muss die eigene Abneigung gegen Animationsfilme ablegen.

Marvel-Fans können aktuell seit dieser Woche „Spider-Man: No Way Home“ bei Amazon, Apple und anderen Videodiensten als digitalen Release anschauen – gegen Geld versteht sich. Wichtig zu wissen: Nicht sehen können wir den Film innerhalb der Flatrate bei Disney+. Warum? Klärten wir bereits in einem anderen Artikel. Doch es gibt noch einen anderen aktuellen Spider-Man und der heißt nicht Peter Parker. Wie bitte?

Jetzt auf Netflix: Spider-Man: A New Universe

Wer es noch nicht weiß, Sony inszenierte mit „Spider-Man: A New Universe“ bereits 2018 einen abendfüllenden computeranimierter Superheldenfilm, der es in sich hat. Den gibt's ab sofort auch auf Netflix zu sehen (seit dem 11. März verfügbar). Ideal für alle, die ihn noch nicht gesehen haben und bisher nur die Real-Spider-Man-Filme kannten (Spider-Man: A New Universe bei Netflix ansehen).

Ein Trailer macht schon mal Appetit auf mehr:

Spider-Man: A New Universe deutscher Trailer

Im Film zieht sich aber Miles Morales das Spinnenkostüm über und eben nicht Peter Parker. Obwohl auch der einen Auftritt hat, dazu gibt's noch weitere Spinnenhelden. Der Originaltitel „Spider-Man: Into the Spider-Verse“ könnte diesbezüglich eine Orientierung sein, denn noch vor dem Marvel Cinematic Universe brachte Sony das Multiversum erfolgreich in Stellung. Kleiner Spoiler: Wer schon immer mal Nicolas Cage beziehungsweise seine deutsche Stimme Martin Keßler als Spider-Man sehen beziehungsweise besser gesagt, hören wollte, der kommt um „Spider-Man: A New Universe“ nicht umhin.

Doch wie gut kann denn so ein Animationsfilm überhaupt sein? Auch ich war zunächst skeptisch, überwand jedoch meine Vorurteile und schaute rein. Ich habe es nicht bereut. „Spider-Man: A New Universe“ muss den Vergleich mit Filmen aus dem MCU nicht scheuen und ist dabei noch herzerfrischend anders. Bleibt aber immer auch verdammt gute Unterhaltung. Nur eine subjektive Meinung? Mag sein, doch auch die IMDb und Rotten Tomatoes geben mir da recht.

Im Herbst erscheint dann die Fortsetzung, ein erster Blick:

SPIDER-MAN: ACROSS THE SPIDER-VERSE (PART ONE) – First Look

Kritiker haben eine eindeutige Meinung

Bei der Filmdatenbank reicht es für 8,4 von 10 möglichen Punkten beziehungsweise Sternen. Mal zum Vergleich: „Spider-Man: No Way Home“ ist mit derzeit 8,6 Punkten auch nicht viel besser und „Avengers: Endgame“ liegt als zuvor bester MCU-Film gleichauf. Noch deutlicher Rotten Tomatoes: Wahnsinnige 97 Prozent auf dem Tomatometer der Profi-Kritiker und 93 Prozent positive Zustimmung beim Publikum.

Kurz und gut: Anschauen! Übrigens, im Oktober dieses Jahres kommt dann schon der erste Teil der Fortsetzung in die Kinos – „Spider-Man: Across the Spider-Verse“. Jetzt ist daher genau die richtige Zeit bei Netflix einzusteigen, um später mitreden zu können.