Bose-Fans warten seit Monaten auf die bereits im letzten Jahr angekündigten „Bose Earbuds 500“ und „Bose Noise Cancelling Earbuds 700“. Neue Hinweise deuten nun endlich auf einen baldigen Verkaufsstart der AirPods-Alternativen hin. GIGA hat alle Infos für euch

 

Bose Corporation

Facts 

Update vom 11.09.2020: Mittlerweile hat Bose seine neuen In-Ear-Kopfhörer offiziell vorgestellt. Sie heißen nun „Bose QuietComfort Earbuds“ (mit Noise Cancelling) und „Bose Sport Earbuds“ (ohne Noise Cancelling).

Bose QuietComfort Earbuds mit Lärmreduzierung

Bose QuietComfort Earbuds mit Lärmreduzierung

Update vom 01.09.2020: Die Bose Corporation hat mehrere Anträge bei der US-Kommunikationsbehörde (Federal Communications Commission, FCC) eingereicht. Dabei geht es um ein „Wireless Headset BL3R“ (=Kopfhörer) und ein „Wireless Headset Charging Case 429708“ (=Lade-Etui). In den Anträgen sind auch Bilder zu finden, die kaum noch Zweifel zulassen: Es handelt sich höchstwahrscheinlich um eines der 2019 angekündigten True-Wireless-Modelle, das nun offenbar kurz vor der Marktreife steht – nur welches Modell es genau ist, das lässt sich nicht sagen. Erwartet werden „Bose Earbuds 500“ (ohne Noise Cancelling) und „Bose Noise Cancelling Earbuds 700“ (mit Noise Cancelling).

Fazit: Gute Nachrichten für Fans der amerikanischen Audio-Marke. Bose hat zwar einige hervorragende Kopfhörer im Programm – eine direkte Antwort auf die erfolgreichen Apple AirPods und AirPods Pro steht aber noch aus.

Originalartikel:

Gleich drei Modelle sind angekündigt worden: Bose Headphones 700, Bose Earbuds 500 und Bose Earbuds 700.

Bose Headphones 700: Großer Over-Ear mit dynamischem Noise Cancelling und USB-C

Ganz klar, der Star ist das Modell Bose Headphones 700. Sein Noise Cancelling (ANC) arbeitet dynamisch und passt sich mit Hilfe von insgesamt acht Mikrofonen dem Umgebungslärm an („adaptiv“), sodass es laut Hersteller noch wirkungsvoller sein soll, als beim QuietComfort 35 II. Ganze 11 Stufen der Geräuschunterdrückung hat der Neue zu bieten.

Das Design ist deutlich moderner und schlanker, endlich wird per USB-Typ-C aufgeladen. Aber: Platzsparend zusammenklappbar ist der neue 700er nicht – dieser Vorteil bleibt dem QuietComfort 35 II vorbehalten, der offenbar weiter im Produktfolio von Bose bleiben wird. Wer jetzt schon einen Blick in die englische Bedienungsanleitung des Bose Headphones 700 werfen möchte, findet diese auf der Herstellerwebsite als PDF.

Neu ist die Touch-Bedienung, wie wir sie etwa vom Sony WH-1000XM3 kennen. Einerseits erfreulich, dass Bose hier gleichzieht, andererseits auch schade für Fans echter Hardware-Buttons wie beim QC 35 II. Der Akku des Bose Headphones 700 soll bis zu 20 Stunden durchhalten – das ist zwar absolut ausreichend, aber wir haben uns in Anbetracht der immer besser werdenden Konkurrenz trotzdem etwas mehr erhofft.

Bose platziert den Headphones 700 als „Augmented headphones“, was absichtlich an „Augmented reality“ erinnert. Unterstützt wird die hauseigene Plattform „Bose AR“, sodass man sich vom Kopfhörer navigieren lassen kann („bei McDonalds links abbiegen“) oder nützliche Infos zu dem Golfplatz erfährt, auf dem man gerade spielt. Bose-Fans haben diese Funktion schon bei der Vorstellung der Sonnenbrille Bose Frames kennengelernt. Der Kopfhörer wird laut Hersteller „im Juni“ in Deutschland zu einem Preis von 399,95 Euro (UVP) erscheinen.

Bose Noise Cancelling Headphones 700, Schwarz

Bose Noise Cancelling Headphones 700, Schwarz

Bose Earbuds 500: Endlich kompakt!

Die Bose SoundSport Free (GIGA-Test: 83%) klingen zwar hervorragend, aber ragen auch sehr aus den Ohren hervor. Die neuen Earbuds 500 sind zum Glück kompakter gebaut und wurden zudem mit einer Touch-Bedienung ausgestattet. Sie sollen „Ende 2019“ erscheinen, ein Preis wurde noch nicht genannt.

Bose Earbuds 700: Ganz ohne Kabel, aber mit Noise Cancelling

Mit den Earbuds 700 will Bose den Traum vieler Kunden erfüllen: True-Wireless-Earbuds mit aktiver Geräuschunterdrückung, die mit der Leistung der großen Over-Ear-Modelle mithalten können soll.

Aber bis es soweit ist, muss man sich noch gedulden. Als Erscheinungstermin wird nur „2020“ genannt, weitere technische Infos oder Angaben zum Preis fehlen. Nicht einmal Fotos gibt es zu sehen, stattdessen werden wir mit einer Design-Skizze vertröstet. Naja, immerhin wissen wir, dass Bose hier einen Kandidaten ins Rennen schicken wird.