Kein Witz: IKEA arbeitet an maßgeschneidertem Gaming-Zubehör aus dem 3D-Drucker

Daniel Hartmann

Ikea will mit seiner neuen Serie Uppkoppla Gamer als eine neue Zielgruppe erschließen und sie mit individuellem Gaming-Zubehör aus dem 3D-Drucker überzeugen.

Geplant sind zunächst Keycaps für Tastaturen, Kabelhalterungen für Mäuse und ein Gaming-Armband, das die Maushand beim Spielen stabilisieren und stützen soll. In Zukunft sollen auch noch Stühle und Tische folgen. Erste Eindrücke von der Uppkoppla-Serie gibt es in diesem Trailer zu sehen:

UNYQ Launches 3D-Printed Product Line for Gamers with IKEA.

Das Besondere an der Produktreihe soll ihre Herstellung im 3D-Drucker sein. Mit einer App können biometrische Daten gescannt und so Produkte ganz nach den individuellen körperlichen und stilistischen Bedürfnissen des Spielers hergestellt werden. Ikea möchte die Erkenntnisse aus den Produkten für Gamer auch auf andere Bereiche übertragen.

Der Name der Produktserie kommt vermutlich vom Adjektiv „uppkopplad“ was „online“ bedeutet. Das Gaming-Zubehör von Ikea wird voraussichtlich ab 2020 erhältlich sein.

Ganz individuell sind auch diese Ikea-Hacks. Mit etwas handwerklichem Geschick wird beispielsweise aus einem Handtuchhalter ganz fix ein Weinregal:

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18 IKEA-Hacks, die ihr gerne schon früher gekannt hättet.

Laut der Ankündigung von Ikea sind sie „überrascht, wie unerforscht dieser Teil der Gaming-Industrie ist.“ Allerdings sind Hersteller von Gaming-Zubehör keine Seltenheit. Schätzt Ikea den Markt hier falsch ein? Oder treffen sie mit den Produkten aus dem 3D-Drucker ein Bedürfnis der Spieler? Schreib deine Meinung dazu gerne in die Kommentare.

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