Intel will neben AMD und Nvidia auch auf dem Grafikkarten-Markt mitmischen. Die kommenden ARC-Grafikkarten sollen bereits in wenigen Monaten erscheinen – doch das scheint erst der Anfang zu sein. Ein kürzlich entdecktes Patent zeigt, dass Intel noch ein Ass im Ärmel zu haben scheint.

Neues Intel-Patent: Grafikkarten bald mit Multi-Chip-Modul-Design?

Grafikkarten von AMD und Nvidia sind gerade verdammt teuer. Viele PC-Spieler setzen aktuell ihre Hoffnungen in Intel. Das Unternehmen will noch im ersten Quartal 2022 mit seinen hauseigenen ARC-Grafikkarten in den Markt einsteigen. Zudem plant der Chip-Primus Millionen von Grafikkarten jedes Jahr an PC-Spieler zu verkaufen.

Nun ist im Netz ein Patent von Intel aufgetaucht, das Hardware-Enthusiasten hellhörig werden lässt. Denn es scheint so, als würde Intel an einem MCM (Multi-Chip-Modul)-Ansatz für seine Grafikkarten arbeiten. Das heißt, dass auf einer Grafikkarte mehrere GPUs verbaut werden, die sich die Arbeit aufteilen.

Auch Nvidia und AMD haben diese Technik in der Vergangenheit bereits genutzt oder damit experimentiert, doch in aktuellen Gaming-Grafikkarten setzte man in jüngster Vergangenheit ausschließlich auf eine monolithische Bauweise. Selbst ähnlichen Technologien wie Crossfire und SLI kehrten Nvidia und AMD zuletzt den Rücken zu.

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Intels Patent hat schon Staub angesetzt

Was beim Blick aufs Patent auffällt: Das Dokument wurde zwar erst im Herbst 2021 veröffentlicht, der eigentliche Antrag wurde jedoch schon im Sommer 2018 eingereicht. Seitdem hat sich viel in der Welt der Grafikkarten getan. Ob die grundlegende Technologie, die sich Intel vor fast 4 Jahren hat patentieren lassen, überhaupt noch zum Einsatz kommen wird, bleibt also fraglich.

Zudem sollten PC-Spieler nicht vergessen, dass dieser MCM-Ansatz zwar viel Potenzial bietet, die monolithische Bauweise jedoch weiterhin einen entscheidenden Latenzvorteil bietet. Wir sind aber gespannt, ob Intel vielleicht schon in der nächsten ARC-Generation auf die MCM-Technologie setzen wird.