Mac Pro 2019 angefasst: Hands-on des erstaunlichen Apple-Rechners

Holger Eilhard 3

Apples „Käsereibe“, wie der High-End-Mac schon zu Zeiten des PowerMac G5 liebevoll bezeichnet wurde, ist zurück. Die von Apple eingeladenen Medienvertreter hatten nach der Präsentation Gelegenheit, sich den neuen Mac Pro neben dem Pro Display XDR genauer anzusehen.

Mac Pro: Apples Profi-Mac kehrt zurück - für mindestens 6.000 Dollar

Seit dem Jahr 2013 verkauft Apple den altbekannten Mac Pro in Form eines geschrumpften Mülleimers. Dieser löste damals den von vielen professionellen Nutzern geliebten Tower ab, der seit dem PowerMac G5 die Form einer überdimensionierten Käsereibe hatte - daher stammt auch der englische Kosename „cheese grater“.

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Der altbekannte Formfaktor ist nun aber zurück und nach der Keynote der WWDC hatten die Journalisten die Chance sich in Apples Hands-On-Bereich den neuen Mac Pro anzusehen. So konnte etwa Nilay Patel von The Verge vor dem neuen Flaggschiff-Mac Platz nehmen und seine Eindrücke zusammenfassen:

Der gesamte Aufbau des Hands-On-Bereichs macht klar, welche Zielgruppe Apple im Auge hat: Bearbeitung von Audio und Video. Dies war auch schon in der Keynote zu beobachten, in der man ein gigantisches Logic-Pro-Projekt als Demonstration nutzte.

Einen besseren Einblick in den Hands-On-Bereich gibt eine Live-Aufzeichnung von Jonathan Morrison. Er zeigt dabei in einem rund 20 Minuten langen Video, was der neue Mac Pro sowie das neue Pro Display XDR in sich haben. Seht selbst:

Einen etwas ruhigeren Überblick zum neuen Mac Pro gibt Marques Brownlee, besser bekannt als MKBHD:

Einstieg in die neue Mac-Pro-Welt beginnt mit 8-Core-Xeon und 256 GB SSD

Der neue Mac Pro soll im kommenden Herbst verfügbar sein. Den Einstiegspreis für das Modell mit einem 8-Core-Xeon, 32 GB RAM, einer Radeon Pro 580X und 256 GB SSD gab Apple mit 5.999 US-Dollar an. Wie teuer die weiteren Optionen, wie beispielsweise der Intel Xeon mit 28 Kernen, 1,5 Terabyte RAM oder die AMD Radeon Pro Vega II Duo sein werden, ist bislang nicht bekannt. Vermutet werden aber aktuell schon Preise von bis zu 50.000 Dollar bei maximaler Ausstattung.

Die Preise für die beiden neuen 32-Zoll-Displays, welche Apple als Alternative für deutlich teurere Referenzmonitore bewirbt, beginnen bei rund 5.000 US-Dollar. Das Modell mit einem matten Panel kostet noch mal 1.000 Dollar mehr. Beide Bildschirme kommen ab Werk ohne einen Standfuß. Für diesen verlangt Apple weitere 999 Dollar. Der Vesa-Mount-Adapter kostet 199 US-Dollar.

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