Mac Pro wird zum Gespött: Nun auch noch Ikea

Holger Eilhard 4

Anfang Juni präsentierte Apple in der WWDC-Keynote einen Nachfolger des Mac Pro. Beim Design orientiert sich der High-End-Mac am ersten Mac Pro und Power Mac G5, der bereits im Jahr 2003 liebevoll als Käsereibe bezeichnet wurde. Die Witze schreiben sich damit auch 16 Jahre später wie von selbst.

Hey Ikea, euer Joke kommt 16 Jahre zu spät

Nachdem sich bereits kurz nach der Präsentation des neuen Mac Pro im Tower-Design in den Sozialen Netzen die Kommentatoren über das Design lustig machten, folgt wenig später nun auch die bulgarische Abteilung von Ikea (via Cult of Mac). In der der Werbung für die Käsereibe mit dem findigen Namen „iDEALISK“ beschreibt das Möbelhaus als „Designed für Äpfel“.

Dabei ist die silbern glänzende Reibe ganz Apple-typisch natürlich auch vor einem weißen Hintergrund platziert. Außerdem hebt man den Preis von umgerechnet rund 2 Euro durch einen größeren Schriftzug hervor.

Die Witze werden genauso, wie auch schon zuvor bei anderen Apple-Produkten, in einigen Tagen wieder aus dem Rampenlicht verschwinden. Ikeas Werbeagentur profitiert dabei davon, dass viele das alte Design des Power Mac G5 oder des Mac Pro zwischen den Jahren 2006 und 2013 nicht (mehr) kennen. Beide Modelle wurden schon damals aufgrund des gelöcherten Gehäuses als „cheese grater“ (Käsereibe) bezeichnet.

Mit diesem Video präsentierte Apple den neuen Mac Pro:

Apple-Informationsvideo: Mac Pro 2019 vorgestellt.

Mac Pro (2019): Die Käsereibe ist zurück

Mit der Abkehr vom Tower-Design im Mac Pro ab dem Modelljahr 2013 sorgte Apple für große Enttäuschung bei den professionellen Nutzern, die sich einen leicht erweiterbaren Mac wünschten. Der neue Mac Pro ist eine Rückkehr zu diesen Möglichkeiten. Er bietet intern Platz für viele Erweiterungen, während extern dank Thunderbolt 3 weiterhin schnelle Peripherie angeschlossen werden kann.

Hier findet sich auch die originale „Käsereibe“:

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Mac Pro 2019 und seine Vorgänger: Apples interessante Ahnengalerie der Profi-Macs

Dies bedeutet unter anderem auch, dass etwa die GPUs, RAM oder Flashspeicher auch nach dem Kauf problemlos ausgetauscht oder aufgerüstet werden können. Ein einfacher Drehverschluss an der Oberseite des Gehäuses gibt freien Zugriff ins Innenleben. Die Preise beginnen bei stolzen 5.999 US-Dollar, deutsche Preise sind bislang noch nicht bekannt. Der Verkaufsstart soll im Herbst 2019 stattfinden, erste Hinweise wiesen auf September hin.

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