MacBook Pro und MacBook Air: Drei weitere Modelle sollen im Herbst erscheinen

Sebastian Trepesch 2

Wer befürchtet, dass es nach den Veröffentlichungen in der ersten Jahreshälfte keine weiteren tragbaren Macs geben wird, kann jetzt durchatmen: Aus Taiwan erreichen uns Informationen, dass im Herbst drei neue MacBooks erscheinen werden.

Konkret soll es sich laut den taiwanischen Economic Daily News um folgende Geräte handeln:

  • 16 Zoll MacBook Pro (2019)
  • 13 Zoll MacBook Pro
  • MacBook Air

Die Geräte sollen im Oktober erscheinen. Der Veröffentlichungszeitpunkt wäre keine Überraschung, schließlich stellte Apple in den vergangenen Jahren meist in dem Monat – nach den iPhones im September – neue Macs vor.

Was Apple für das kleinere MacBook Pro und das MacBook Air plant, darüber liefert der Bericht keine Informationen. Zum großen MacBook Pro gibt es ein paar mehr Daten:

Was plant Apple für das 16 Zoll MacBook Pro?

Im Mai hat Apple neue MacBook-Pro-Modelle mit 13-Zoll- und 15-Zoll-Bildschirm veröffentlicht. Erst im Juli folgte noch eine Aktualisierung des Einsteiger-Modells (13 Zoll). Das kommende Herbstgerät soll mit 16-Zoll-Bildschirmdiagonale diese Modelle ergänzen. Laut den Informationen aus Asien soll es ein LCD mit 3.072 x 1.920 Pixeln bekommen, das von LG hergestellt wird (zum Vergleich: das aktuelle 15 Zoll MacBook Pro hat eine Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln). Die Produktion übernehmen die bisherigen Apple-Zulieferer Foxconn und Quanta.

Wer sich jetzt überlegt, statt eines aktuellen MacBook Pro auf den Herbst zu warten, dem sei gesagt: Dieses neue Modell soll ein Premiummodell schlechthin werden, der Startpreis (mit zu kleinem Speicher?!) könnte bei 3.000 US-Dollar (rund 2675 Euro) liegen.

MacBook Pro bei Apple*Back-To-School-Aktion bei Apple*

Vielleicht wird das MacBook Pro ja so ähnlich wie dieses Konzept aussehen:

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MacBook Pro mit OLED-Bildschirm: Schaut so die Zukunft des Apple-Notebooks aus?

Wir gehen davon aus, dass Apple mit dem neuen Modell das bisherige 15-Zoll-MacBook-Pro vorerst nicht ersetzen wird. Der Hersteller wird vielmehr ein neues Gehäuse mit schlankerem Display-Rand (und wohl mit neuer Tastatur) einführen, als teurere und besser ausgestattete Alternative. Ein kleineres Modell – zum Beispiel 14 Zoll – könnte folgen. Die Gehäusegröße dürfte sich aber nicht wesentlich von den aktuellen Geräten unterscheiden.

Für die klassischen MacBook-Pro-Käufer bleiben die aktuellen Geräte vorerst die erste Wahl, aus preislichen Gründen. Mit dem MacBook Pro von Juli hat Apple ein attraktives und für Apple-Verhältnisse günstiges, aber leistungsfähiges Gerät vorgestellt, das auch nach einer Veröffentlichung eines neuen Gerätes eine große Zielgruppe ansprechen dürfte.

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