Der Mac macht Probleme: Manche Nutzer jedenfalls berichten seit einem kürzlichen Update auf die neueste Version von macOS Catalina, dass ihrem Apple-Rechner die Puste ausgeht. Vermutungen darüber, woher das Problem kommt, gibt es bereits.

 

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macOS Catalina: Update sorgt für hohe Auslasung

Wenige Wochen vor dem Start von macOS Big Sur hatte Apple kürzlich ein erneutes Update für das aktuelle Mac-Betriebssystem macOS Catalina veröffentlicht. Doch die Software mit der Versionsnummer 10.15.7 macht Probleme:

Das deutsche Portal ifun.de macht auf zahlreiche Nutzer aufmerksam, die in Supportforen und in sozialen Netzwerken von einer ungewöhnlich hohen Prozessorauslastung nach dem Update berichten. Offenbar beschränkt sich das Problem jedoch auf MacBook-Pro-Modelle. Dort sorgt der Systemprozess accountsd für bis zu 400 Prozent CPU-Auslastung. Betroffene Geräte sind dann nicht mehr zu gebrauchen und müssen neugestartet werden. Langfristig lässt sich das Problem damit offenbar nicht beheben: Das sei einem Anwender nur gelungen, indem er sein Apple-Laptop gänzlich von der iCloud trennte. Da das Trennen des Rechners von Apples Cloud-Dienst für die meisten Nutzer keine Option sein dürfte, ist weiterhin Geduld geboten. Immerhin scheint Apple derzeit bereits an einer Lösung des Problems zu arbeiten, schreibt ifun.de.

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Standardkniffe ohne Wirkung

Wenn ein Mac Zicken macht, genügte es in früheren Jahren, oft den sogenannten NVRAM bzw. PRAM mithilfe der entsprechenden Tastenkombination zurückzusetzen. Eine Neuinstallation des Betriebssystems ist mitunter umständlich, kann jedoch ebenfalls diverse Fehler beheben. Beide Kniffe scheinen beim CPU-Problem der betroffenen MacBook Pros jedoch nicht weiterzuhelfen.

So ist davon auszugehen, dass Apple trotz der baldigen Erscheinung von macOS Big Sur auch noch bei Catalina nachbessern dürfte. Wann Big Sur zum Download bereitsteht, dürfte Apple kommende Woche beim Apple-Event verkünden.