Mate 30 Pro: Huawei könnte auf das beste Feature des P30 Pro verzichten

Simon Stich

Beim kommenden Top-Smartphone Huawei Mate 30 Pro soll nun doch keine besondere Zoom-Linse zum Einsatz kommen. Der Hersteller hat lieber etwas anderes vor und orientiert sich überraschend wenig am Huawei P30 Pro. Bessere Fotos sind aber dennoch zu erwarten, wie sich zeigt.

Mate 30 Pro: Huawei könnte auf das beste Feature des P30 Pro verzichten
Bildquelle: GIGA - Huawei Mate 20 Pro.

Huawei Mate 30 Pro doch ohne Periskop-Kamera?

Beim Huawei P30 Pro hatte der chinesische Hersteller ein echtes Ass im Ärmel: Mit der neuen Periskop-Kamera wurde ein fünffacher optischer Zoom ermöglicht – der sich tatsächlich auch in der Praxis bewähren konnte. Entsprechend lagen Vermutungen nahe, das auch das Top-Modell der Mate-30-Serie mit einer solchen „U-Boot-Kamera“ ausgestattet sein könnte. Jetzt gibt es einem Bericht aus China zufolge aber erste Zweifel, ob Huawei beim Mate 30 Pro nicht doch auf eine andere Technik setzt.

Ein bekannter Blogger berichtet im Netzwerk Weibo, dass beim nächsten Flaggschiff des Konzerns eine Art doppelte Hauptkamera verbaut werden soll. Gleich zwei eigens produzierte Sony-IMX600-Sensoren sollen hier Platz finden, die größer sind als alle anderen CMOS-Sensoren, die bislang in Smartphones zum Einsatz kommen. In der Praxis dürfte das Huawei Mate 30 Pro damit ein ausgesprochen hohes Detailreichtum bei Fotos ermöglichen. Als erwünschter Nebeneffekt könnte der digitale Zoom tatsächlich gute Ergebnisse liefern, sodass auf einen besonderen optischen Zoom wie beim P30 Pro verzichtet werden kann.

Neben den beiden Sony-Kameras sollen noch zwei weitere Sensoren auf der Rückseite warten. Hier könnten ein Ultraweitwinkel und ein Time-of-Flight-Sensor zum Einsatz kommen. Angeblich soll die Quad-Kamera sogar – wenn auch in abgeschwächter Form – beim günstigeren Huawei Mate 30 Lite verbaut werden.

Fotos vom Vorgänger, dem Huawei Mate 20 Pro, können sich ebenfalls sehen lassen: 

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Huawei Mate 20 Pro: Leica-Triple-Kamera mit Weitblick im Test.

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Huawei Mate 30 Pro mit 5G und Super-Akku

Von den Kameras abgesehen wird der Hersteller auch bei der restlichen Hardware wohl keine Wünsche offen lassen. Als Prozessor dürfte laut Gizmochina der brandneue Kirin 985 zum Einsatz kommen, inklusive 5G-Modem. Der Akku soll über eine Kapazität von 4.200 mAh verfügen und sich dank „Huawei SuperCharge“ mit 55 Watt aufladen lassen.

Das OLED-Display des Huawei Mate 30 Pro dürfte über einen breiten Notch verfügen, hinter dem sich die Frontkamera(s) und ein 3D-Gesichtsscanner verbergen. Auf ein Kameraloch wie zum Beispiel bei der Galaxy-S10-Serie von Samsung oder eine Pop-up-Kamera wie beim OnePlus 7 Pro wird also verzichtet.

Wie das Huawei Mate 30 Pro aussehen könnte, erfahrt ihr in unserer Bilderstrecke:

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Huawei Mate 30 Pro: So schön soll das nächste Top-Smartphone aussehen.

Bis zu einer offiziellen Vorstellung der neuen Mate-30-Serie wird es wohl noch bis zum September oder Oktober 2019 dauern. Die Vorgänger kamen im November 2018 auf den Markt, das Huawei Mate 20 Pro ist derzeit bei Amazon zu haben, während die Standardvariante .

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