In einem US-Kaufhaus wurde ein Angebot für eine SSD zur Speichererweiterung der PS5 entdeckt. Anders als bei der Xbox Series X ist bei der PS5 nur noch nichts dazu bekannt.

 

PlayStation 5

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Update: Die PS5 ist mittlerweile auf dem Markt, und kann gekauft werden – zumindest gelegentlich. Wie man die Konsole bekommt, klären wir in unserem Schwerpunkt „PS5 bestellen: Preis & Verfügbarkeit“. Wie man den tatsächlich recht knappen Speicher der PS5 ausbaut, im Howto zur PS5-Speichererweiterung.

In Sonys PS5 ist eine SSD mit einer Große von 825 GB verbaut, laut einem Leak sollen davon aber nur 664 GB für Spiele zur Verfügung stehen. Wer also gerne zwischen vielen Spielen wechseln und eine große Auswahl auf der Konsole haben will, kommt schnell an die Speichergrenzen der PS5.

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Für mehr Platz soll ein Slot in der Konsole für eine Speichererweiterung sorgen. Dort kann eine NVMe-SSD mit PCIe 4.0-Unterstützung verbaut werden. Was diese kosten sollen und in welchen Größen sie angeboten werden, ist bisher von offizieller Seite noch nicht bekannt.

In einem Walmart in den USA hat ein Kunde jedoch das Angebot für eine 500 GB SSD als PS5-Speichererweiterung entdeckt. Der Preis liegt bei 115 Dollar (also umgerechnet 97,40 Euro).

Es ist nicht klar, um was für eine SSD es sich handelt, also ob es ein Produkt von Sony oder das eine lizenzierten Drittherstellers ist.

Alle weiteren Informationen zur kommenden Konsole findet ihr in unserer Übersicht rund um Preis, Release und Design der PS5.

Zum Vergleich: Die offizielle Speichererweiterung der Xbox Series X kostet 240 Euro bei einer Größe von 1 TB. Diese können aber einfach in einen Slot gesteckt werden und sind nicht in der Konsole verschraubt.

Da nur bekannt ist, was für ein SSD-Model in die PS5 passt, sonnt aber nichts zur Kompatibilität, ist es schwer zu sagen, ob auch SSD von anderen Herstellern benutzt werden können. Vergleichbare SSDs gibt es schon für um die 130 Euro, sollte die gefundene PS5-SSD also wirklich so viel kosten, wäre das ein durchaus günstiger Preis.

PS5-Spiele brauchen eine bestimmte Leistung der SSD, damit sie dort gestartet werden können. Von beispielsweise externen USB-Festplatten können die Spiele nicht gestartet werden, sondern nur dort gelagert. Bis Sony offizielle Infos zu den NVMe-SSDs rausgibt, ist eine Kaufentscheidung also erst mal nicht zu empfehlen.