Packt die Spitzhacken und Wintermäntel aus, denn die Eiszeit ist angebrochen! Also fast, denn bald kommen endlich auch PC-Spieler erstmals in den Genuss von Monster Hunter World: Iceborne. Ich konnte die PC-Version vorab testen und berichte, warum ich nun wieder Feuer und Flamme bin.

 

Monster Hunter World

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Inzwischen dürfte es kein Geheimnis mehr sein, dass in den Reihen der GIGA GAMES Redaktion einige MonsterjägerInnen unter uns weihen. Während meine KollegInnen Laura und Alex auf der PS4 längst am Ende der Story von Monster Hunter World: Iceborne angekommen sind, musste ich mich bis zum PC-Release noch in Geduld üben. Am 9. Januar 2020 ist es aber endlich soweit und ich kann ganz offiziell meine Reise in die Raureif-Weite starten!

Das alles erwartet euch in der PC-Version der Iceborne-Erweiterung:

Monster Hunter World: Iceborne - PC Release-Trailer

Ganz so lange musste ich mich dann doch nicht gedulden, denn glücklicherweise konnte ich im Vorfeld eine Testversion anspielen. Dadurch war ich diesmal aber komplett auf mich alleine gestellt. Zwar hatte ich bislang bevorzugt im Rudel gespielt, doch inzwischen habe ich das Solo-Abenteuer wirklich lieben gelernt. Dennoch dauerte es eine Weile, bis ich wieder mit Monster Hunter World: Iceborne warm wurde.

Die längere Pause und der erhöhte Schwierigkeitsgrad durch den neu eingeführten Meisterrang haben sich nämlich definitiv bemerkbar gemacht. Trotz meiner knapp 150 Stunden im Basisspiel fühlte ich mich ähnlich wie mein Kollege Alex immer noch wie ein Anfänger. Wie heißt es jedoch so schön? Fahrradfahren Monster jagen verlernt man nicht!

MHW Iceborne: Nur die Spitze des Eisbergs

Ich schnappte mir also meinen Controller und griff erneut zu meiner Waffe des Vertrauens: dem Bogen. Man könnte mich an dieser Stelle nun für verrückt erklären, jedoch funktioniert die Steuerung der PC-Version per Xbox One Controller einwandfrei. Neue Tastenkombinationen, die insbesondere für die Klammerklaue notwendig sind, gehen so auch deutlich leichter von der Hand. An dieser Stelle verweise ich am besten direkt auf unsere Monster-Hunter-Expertin Laura, die sich bereits ausgiebig mit der PS4-Version der Erweiterung auseinandergesetzt hat.

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In der kurzen Zeit konnte ich natürlich noch nicht jede Neuerung ausgiebig testen, geschweige denn jedes der neuen Monster legen. Dieser kleine Vorgeschmack hat jedoch ausgereicht, um mich bereits jetzt komplett von der Erweiterung zu überzeugen. Anzumerken ist ebenso, dass Capcom wirklich auf Wünsche seitens der PC-Community einzugehen scheint. Das beweisen nunmehr die folgenden Besonderheiten der PC-Fassung von Iceborne:

  • Ultrawide-Unterstützung (21:9-Format)
  • Hochaufgelöste Texturen
  • Unbegrenzte Framerate
  • Verbesserte Tastatur- und Maussteuerung
  • Controller-Unterstützung
  • DirectX12-Unterstützung

PC-Systemanforderungen im Detail

Minimum Empfohlen
Grafik 1080p/30 FPS auf Niedrig 1080p/30 FPS auf Hoch
Prozessor Intel Core i5-4460 (3.20GHz), AMD FX-6300 oder besser Intel Core i3 8350 (4GHz), Intel Core i7 3770 (3.4GHz), AMD Ryzen 5 1500X oder vergleichbar
Arbeitsspeicher 8 GB 8 GB
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 760 oder AMD Radeon R7 260x (VRAM 2GB) NVIDIA GeForce GTX 1060 (VRAM 3GB) oder AMD Radeon RX 570 (VRAM 4GB)
DirectX 11 11
Soundkarte DirectSound (DirectX 9.0c oder besser) DirectSound (DirectX 9.0c oder besser)

Ihr möchtet euch ideal auf die nächste Jagd vorbereiten? Werft einfach mal einen Blick in unsere Monster-Liste:

Bilderstrecke starten(37 Bilder)
MHW Iceborne – Monster-Liste mit allen Stärken, Schwächen und Taktiken

Für PC-Spieler erscheint Monster Hunter World: Iceborne am 9. Januar 2020 auf Steam. Worauf freut ihr euch am meisten bei der Erweiterung? Habt ihr, ähnlich wie ich, eine lange Winterpause hinter euch und stürzt euch nun erneut mit vollem Elan in den Kampf gegen verschiedenste Monster? Schreibt uns dazu doch einfach in die Kommentare!

Daniel Nawrat
Daniel Nawrat, GIGA-Experte für Computer, Gaming-Hardware und Games.

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