Mit Monster-Kamera: Dieses Xiaomi-Smartphone sprengt alle Grenzen

Simon Stich 2

Megapixel-Wahn und kein Ende in Sicht: Xiaomis neues Redmi Note 8 Pro setzt auf einen 64-MP-Sensor von Samsung. Neben besonders hochauflösenden Fotos gibt es noch einen neuen Gaming-Prozessor, mitsamt gewohnt starken Akku.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro mit 64-MP-Sensor

Xiaomi hat seine Note-Reihe um zwei Handys erweitert. Highlight des Redmi Note 8 Pro ist der Hauptsensor der rückwärtigen Kamera, hier setzt das Unternehmen auf den Isocell Bright GW1, der von Samsung im Mai 2019 vorgestellt wurde. Auch wenn die maximale Auflösung hier mit 64 GB angegeben ist, dürften am Ende doch keine Fotos mit dieser unglaublichen Auflösung zustande gebracht werden. Xiaomi setzt nämlich auf Pixel-Binning, das heißt es werden vier Bildpunkte zu einem zusammengefügt. Das soll besonders bei schlechten Lichtverhältnissen dafür sorgen, mehr als brauchbare Ergebnisse mit der Kamera zu erzielen. Die tatsächliche Auflösung der Bilder würde also 16 MP betragen.

Neben dem 64-MP-Sensor kommen noch drei weitere Linsen zum Einsatz, es handelt sich also um eine Quad-Cam. Der Ultraweitwinkel mit 120°-Sichtfeld kann Fotos mit bis zu 8 MP erstellen, hinzu kommt noch eine Makrolinse mit eher schwachen 2 MP sowie ein Tiefensensor mit gleicher Auflösung. Selfies können mit bis zu 20 MP erstellt werden, die Frontkamera versteckt sicher hinter einer kleinen Aussparung im Wassertropfen-Design.

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Auch abseits der Kamera hat das neue Xiaomi Redmi Note 8 Pro viel zu bieten. Insbesondere der starke Akku, der auf eine Leistung von 4.500 mAh kommt, dürfte vielen Interessenten gefallen. Einen größeren Akku hat Xiaomi in der Note-Serie nie verbaut. Aufgeladen wird er mit bis zu 18 Watt über USB Typ-C.

Xiaomi Redmi Note 8 Pro mit Gaming-Prozessor

Beim Prozessor hat sich Xiaomi für den brandneuen und leistungsstarken MediaTek Helio G90T entschieden, der gerade erst offiziell vorgestellt wurde. Dem Acht-Kern-Prozessor steht eine Flüssigkühlung zur Seite, damit das Handy auch bei Grafik-intensiven Spielen nicht zu warm wird. 6 GB oder 8 GB RAM kommen je nach Modell zum Einsatz, neben 64 GB oder 128 GB Speicherplatz. An einen klassischen Kopfhöreranschluss hat Xiaomi auch gedacht.

Abgespeckter als das Xiaomi Redmi Note 8 Pro gibt sich die Standardausführung, Xiaomi Redmi Note 8. Hier kommt ein Snapdragon 665 zum Einsatz und nach 6 GB RAM ist Schluss. Die Hauptkamera schafft „nur“ Fotos mit bis zu 48 MP und der Akku leistet glatt 4.000 mAh.

Beide Handys sollen ab dem 3. September vorerst nur in China zu haben sein. Ob und wann sie auch offiziell in Deutschland verkauft werden, ist nicht bekannt. Die Preise für das Xiaomi Redmi Note 8 Pro liegen in China umgerechnet zwischen 177 Euro und 228 Euro, das Xiaomi Redmi Note 8 ist zu Beginn zwischen 127 und 177 Euro zu haben. Bei einem Release in Deutschland ist wie immer mit höheren Preisen zu rechnen. Das Vorgängermodell, Xiaomi Redmi Note 7, wird hierzulande .

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