Motorola Razr: Dieses Geräusch will man bei seinem Falt-Handy nicht hören

Simon Stich

Es kostet 1.500 US-Dollar und macht schon am ersten Tag ein Geräusch, auf das man lieber verzichtet hätte. Die Rede ist vom faltbaren Motorola Razr, das gerade bei Twitter von ersten Nutzern auseinandergenommen wird. Die Qualität des Handys sei einfach schlecht, heißt es.

Motorola Razr macht bedenkliche Geräusche

Während man sich hierzulande noch gedulden muss, ist das neue Motorola Razr in den USA bereits im Vorverkauf zu haben. Die Verspätung für Deutschland hat aber auch gute Seiten, wie neue Videos des Handys bei Twitter zeigen. Demnach bereitet das Scharnier des Falthandys jetzt schon Probleme, die man bei einem derart teuren Produkt so sicher nicht erwartet hätte. Wird das Display zusammengefaltet, entsteht ein unschönes Geräusch – ganz so, als wäre das Handy schon seit Jahren im täglichen Betrieb.

Wie sich das Motorola Razr anhört, zeigt uns unter anderem Max Weinbach bei Twitter. Er ist allerdings nicht der einzige Besitzer des Falthandys, der auf Probleme mit dem Scharnier gestoßen ist. Max zufolge fühlt sich das Scharnier des Smartphones „unsolide und billig“ an. Selbst die Verkäufer im Laden hätten angeblich Angst, das Handy überhaupt zu benutzen.

Fairerweise sei gesagt, dass es sich bei dem gezeigten Handy um ein Vorführmodell handelt, das sicher schon durch einige Hände gegangen ist. Dass es sich aber wirklich zu einem echten Problem für Motorola entwickelt, machen weitere Videos deutlich.

Das Razr von Twitter-Nutzer Nirave macht ein anderes Geräusch, doch auch das hört sich alles andere als gesund an. Wieder einmal ist es das Scharnier, welches sich negativ bemerkbar macht. Nirave zufolge hat sich das Problem schon nach einem einzigen Tag bemerkbar gemacht.

Motorola Razr: Schlechte Build-Qualität bestätigt?

Auch wenn es sich um eine neuartige Falt-Technik und ein Handy der ersten Generation handelt, dürften betroffenen Razr-Besitzer zurecht sauer sein. Bei einem Preis von 1.500 US-Dollar muss man einfach davon ausgehen, dass die Build-Qualität der zu zahlenden Summe entspricht. Möglicherweise hat sich der Hersteller so stark auf das faltbare Display selbst konzentriert, dass andere Bereiche nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen haben.

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Fest steht beim Motorola Razr auch, dass es sich trotz des Preises nicht um ein High-End-Smartphone handelt. Beim Prozessor hat man sich für den Snapdragon 710 aus dem Jahr 2018 entschieden, der unter anderem auch im Nokia 8.1 und Xiaomi Mi 9 Lite zum Einsatz kommt. Auch der Akku ist mit nur 2.510 mAh sehr knapp bemessen, was durch die dünne Bauweise des Handys bedingt ist.

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Einen konkreten Termin für Deutschland hat der Hersteller weiter nicht genannt. Es bleibt also beim eher weit gefassten „ersten Halbjahr 2020“. Wie viel Motorola für das faltbare Smartphone hierzulande haben möchte, steht auch noch nicht fest.

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