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Nach 17 Jahren: Szenen aus verschollenem Kult-Shooter aufgetaucht

Nach 17 Jahren ist eine ganze Stunde Gameplay aus einem eingestellten Half-Life-Projekt veröffentlicht worden. (© Valve)
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Obwohl Half-Life 3 letztendlich nie erschienen ist, wurde doch zumindest an einem offiziellen Spin-Off gearbeitet. Zwar erblickte dies nie das Licht der Welt, einige ausgewählte Szenen wurden jetzt aber doch veröffentlicht.

Ravenholm ist nicht nur eines der bekanntesten Gebiete im Kult-Shooter Half-Life 2, sondern war auch der Name eines letztlich eingestellten Spin-Offs, das von 2005 bis 2008 bei Arkane in Arbeit war, dem Studio, das den meisten durch Dishonored und zuletzt Deathloop bekannt sein dürfte.

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Dass das Studio an einem Half-Life-Ableger arbeitete, ist kein Geheimnis. Bereits vor zwei Jahren hat der Dokumentationskanal Noclip auf YouTube ein Video über Arkane veröffentlicht, in dem auch über das gescheiterte Half-Life-Projekt gesprochen wurde. Viel sehen konnte man von dem Spiel damals aber nicht.

Was wäre wenn: Eine Stunde Shooter-Gameplay aus Ravenholm veröffentlicht

Jetzt hat sich Noclip zurückgemeldet, denn Kanalbetreiber Danny O'Dwyer durfte tatsächlich eine ganze Stunde Gameplay aus dem nie erschienen Spiel aufzeichnen und jetzt mit der Welt teilen. Das komplette Video könnt ihr euch auf YouTube ansehen:

Half-Life-Entwickler Valve ist unter anderem für den originellen Einsatz von Physik in Spielen bekannt. Ob die ikonische Gravity Gun in Half-Life 2 oder die namensgebende Portalkanone in Portal. Auch Arkane hatte sich für Ravenholm ein paar spannende Konzepte überlegt.

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So spielt Elektrizität eine zentrale Rolle in den Kämpfen und Rätseln des nie erschienene Spiels. So war es unter anderem möglich, Nägel zu verschießen oder Metallstühle zu bewegen, um Stromkreise zu schließen oder zu unterbrechen. In späteren Spielabschnitten gab es sogar Waffen, die zuvor an Stromkästen aufgeladen werden mussten, statt sich auf konventionelle Munition zu verlassen.

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Da es sich um einen nie fertiggestellten Prototyp handelt, sind die Aufnahmen erwartungsgemäß unfertig. So ist die Framerate selten stabil und hin und wieder fehlen Texturen. Für Half-Life-Fans und alle anderen, die sich für die Videospielentwicklung interessieren, ist die Stunde aber trotzdem absolut sehenswert.

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