NieR: Automata hätte es fast nicht gegeben, da Game Director Yoko Taro lieber ausschläft

Daniel Hartmann

Der Arbeitsbeginn um 9:30 Uhr war anscheinend etwas zu früh für den Morgenmuffel und leitenden Entwickler von NieR: Automata, Yoko Taro. Das Spiel wäre beinahe gar nicht erst entwickelt worden.

Für Yoko Taro als Freiberufler waren die Arbeitszeiten bei Platinum Games wohl nicht das Richtige, und die Entwicklung des Spiels wäre um ein Haar daran gescheitert. Gegenüber der amerikanischen Website USgamer, sagte er bereits vor über einem Jahr:

„Platinum Games starten ihren Arbeitstag um 9:30 Uhr und als Freiberufler kann ich so früh nicht aufwachen. Es gab also tatsächlich einen Monat, in dem wir stetig darüber diskutierten und NieR: Automata war kurz davor abgesagt zu werden, weil ihr Arbeitsbeginn zu früh für mich war. Das ist tatsächlich kein Scherz.“

Auch heute wundern sich noch immer Spieler darüber, dass NieR: Automata fast am Schlafrhythmus seines Chefentwicklers gescheitert wäre. Auf Twitter fragte eine Nutzer Yoko Taro direkt, ob diese Geschichte wahr sein und sie wurde von ihm auch prompt bestätigt:

Eine Gleitzeitregelung war dann die Rettung für NieR: Automata. Platinum Games bekam ihren Chefentwickler, der durfte ausschlafen und wie wir alle wissen, hat es dem Spiel in keiner Weise geschadet. NieR: Automata hat bei Kritikern und Fans reichlich Lorbeeren einstreichen können, auch dank eines ausgeschlafenen Yoko Taro.

NieR: Automata gehört auf jeden Fall auf diese Liste:

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Ist Yoko Taro dein Seelenverwandter oder findest du es ein bisschen übertrieben, um 9:30 Uhr noch nicht abreiten zu können? Nach den vielen Meldungen über Crunchtime bei Entwicklern dieses Jahr, ist es doch auch schön mal zu hören, dass Studios ihren Mitarbeiter viel Freiraum gewähren. Im Falle von NieR: Automata spricht das Ergebnis für sich.

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