No Man's Sky-Macher: „Für Entwickler ist es das Beste nach einem Launch nichts zu sagen“

Daniel Hartmann 1

Sean Murray, der Gründer von Hello Games und No Man’s Sky-Erfinder, erklärt, warum es bei Spielen wie Anthem oder Fallout 76 für die Entwickler das Beste gewesen wäre, nicht mit der Community oder der Presse zu sprechen.

Während eines Panels bei einer Entwickler-Konferenz in England erklärte Sean Murray, wie Entwickler sich gerade bei einem schlechten Launch am besten verhalten sollten. Über schlechte Launches, bei denen die Community sich lautstark über nicht eingehaltene Versprechen seitens der Entwickler beschwert, weiß Murray seit No Man’s Sky das ein oder andere.

Lohnt sich No Man's Sky?

Seiner Erfahrung nach, war es im Falle des schlechten Starts von No Man’s Sky das Richtige, zwei Jahre nicht mit der Presse zu reden und davon drei Monate auch nicht mit der Community. Auch wenn es ihm schwerfiel nicht einen alles erklärenden Blogpost zu veröffentlichen, konzentrierte er sich lieber auf die Entwicklung des Spiels. 

Genau das rät er auch EA, Microsoft und Bethesda, die mit Anthem, Sea of Thieves und Fallout 76 für die Community ziemlich enttäuschende Releases abgeliefert haben. Zwei dieser Spiele haben es mittlerweile zu einem bei den eigenen Spielern akzeptierten und zufriedenstellenden Erlebnis gebracht, das dritte… nun ja. Für Murray wäre es allen drei Spielen besser ergangen, wenn die jeweiligen Entwickler sich mehr auf die Verbesserung des Spiels konzentriert hätten, als öffentlich das Gesicht zu wahren. Also kurz um: Weniger Kommunikation und mehr Entwicklung. Interessanterweise war die mangelnde Kommunikation der Entwickler mit den Spielern ein starker Kritikpunkt der Community im Fall von Anthem.

Gegenüber Gamesradar fügte Murray seinen Aussagen noch hinzu: „Deine Taten sind wesentlich wichtiger, als das, was du sagst.“ Das ist zwar grundsätzlich wahr und ein schöner Kalenderspruch, aber wäre ein „den Worten Taten folgen lassen“ nicht weitaus besser?

Wie siehst du die Aussagen von Sean Murray? Hat er recht und Entwickler reden sich häufig um Kopf und Kragen anstatt einfach am Spiel zu arbeiten? Oder ist eine transparente Kommunikation mit den Spielern nicht zu verachten? Schreib deine Meinung in die Kommentare.

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