Pablo Escobar: Bruder des Drogendealers bringt außergewöhnliches Smartphone raus

Simon Stich

Die Lieferung ist natürlich kostenlos: Der Bruder des verstorbenen kolumbianischen Drogenhändlers Pablo Escobar verkauft jetzt ein faltbares Android-Handy. Damit soll „Apple geschlagen werden“ – und das ist noch nicht mal die kurioseste Ankündigung zum günstigen Escobar Fold 1.

Escobar Fold 1: Günstiges Falt-Handy gestartet

Etwas überraschend hat Roberto Escobar, Bruder des verstorbenen Drogenkönigs Pablo Escobar, ein faltbares Android-Handy in den Verkauf gegeben. Ihm zufolge soll mit dem Smartphone „Apple geschlagen“ werden. Dieses Ziel habe er „vielen Menschen versprochen“, wird er auf PCMAG zitiert. Wo nun genau seine Beweggründe liegen und was Apple mit der ganzen Sache zu tun hat, bleibt aber schleierhaft. Fest steht, dass das Handy weltweit ohne zusätzliche Kosten versendet wird. Entsprechende Distributionskanäle sind anscheinend vorhanden. Auf Mittelsmänner und Mobilfunkanbieter soll bewusst verzichtet werden, heißt es.

Das Escobar Fold 1 besitzt ein nach außen biegsames Display mit einer Diagonale von 7,8 Zoll, das mit 1.920 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Ein zweiter Screen außen ist nicht vorhanden. Im aufgeklapptem Zustand ist das goldfarbene Gehäuse zu sehen, auf der vorne der Schriftzug „Fold 1“ zusammen mit den Initialen von Roberto Escobar sowie einem etwas zu groß geratenen Copyright-Hinweis angebracht ist.

Weitere Einzelheiten zum Escobar Fold 1 gibt es hier im Trailer:

Escobar Fold 1: Günstiges Falt-Handy mit Android 9.

Geht es nach Roberto Escobar, dann ist das Fold 1 „nahezu unkaputtbar“, da auf ein Display aus speziellem Plastik statt „auf Glas wie bei Samsung“ gesetzt wird. Auf der Software-Seite soll eine „besondere Sicherheit“ dafür sorgen, dass weder Hackern noch Regierungen eine Spionage ermöglicht wird. Ein kostenlos beigelegtes Cover hat zudem eine Metallschicht, um RFID zu unterbinden.

Escobar Fold 1 ab 349 US-Dollar zu haben

Ungewöhnlich erscheint auch der Preis. Roberto Escobar möchte für sein faltbares Smartphone nicht mehr als 349 US-Dollar haben, was derzeit umgerechnet nur etwa 314 Euro sind. Für diesen Preis ist die gebotene Hardware wohl einzigartig. Ihm zufolge sei das Produkt ein Beweis dafür, dass ein Handy „nicht Tausende Dollar kosten muss“.

Beim Prozessor hat man sich für den Snapdragon 855 entschieden, dem je nach Modell 6 GB oder 8 GB Arbeitsspeicher sowie ein Festspeicher von 128 GB oder 512 GB zur Verfügung stehen. Mittels microSD-Karte lässt sich die Kapazität noch um 256 GB erweitern. Die besser ausgestattete Variante schlägt mit 499 US-Dollar (449 Euro) zu Buche.

Bei den Kameras hat man sich für eine doppelte Linse entschieden, die Fotos mit 20 MP und 16 MP ermöglicht. Baulich bedingt handelt es sich sowohl um rückwärtige als auch frontseitige Kameras.

Statt direkt auf Android 10 zu setzen, kommt beim Escobar Fold 1 noch Android 9 zum Einsatz. Der Akku besitzt eine Leistung von glatt 4.000 mAh, zu einem Schnelllademodus gibt es aber leider keine Infos. Der Ladevorgang selbst geschieht über den USB-Typ-C-Port. Ein Kopfhöreranschluss ist auch vorhanden.

Das Escobar Fold 1 ist in zwei Ausführungen ab sofort und ausschließlich auf der Webseite escobarinc.com zu erstehen. Eine Zahlung ist nur per Kreditkarte möglich. Zu Lieferzeiten nach Deutschland werden keine Angaben gemacht.

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