Wer einen Fernseher von Philips besitzt, der muss sich derzeit mit einem nervigen Problem herumschlagen. Während andere Smart-TVs Netflix, Amazon Prime Video oder Disney+ ohne Schwierigkeiten abspielen, sieht das bei Philips derzeit anders aus. Was ist da los?

 

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Philips-TV: Streaming-Probleme häufen sich

Viele TV-Modelle von Philips können derzeit Streaming-Angebote nicht mehr mit hoher Auflösung abspielen. Stattdessen müssen sich Kunden bei Filmen und Serien teilweise mit 480p begnügen, was gerade bei größeren Fernsehern schnell zu einem nervigen Erlebnis wird.

Derzeit können einige Philips-Fernseher keine Streams in 4K- oder HD-Auflösung abspielen. Berichten von Nutzern zufolge treten die Probleme seit mindestens einer Woche auf. Der Grund soll nicht bei den Streaming-Anbietern liegen, heißt es.

Bei Philips ist das Problem mittlerweile bekannt. Eine einfache Lösung für Betroffene liegt derzeit aber noch nicht vor. Warum ausgerechnet die Fernseher dieses Herstellers für Schwierigkeiten beim Streamen sorgen, bleibt weiter unklar. Zu den betroffenen Fernsehern gehören sowohl LCD- als auch OLED-Geräte, die im Jahr 2017 und 2018 auf den Markt kamen. Neueste Fernseher von Philips aus dem Jahr 2020 sind demnach nicht betroffen. Allen Geräten ist gemein, dass sie auf den Mediatek-Prozessor MT5891 setzen.

Bei Reddit und in niederländischen Foren wird spekuliert, dass es sich um Probleme in Zusammenhang mit dem Digital Rights Management (DRM) handeln könnte. Während Trailer auf den Smart-TVs in höchster Auflösung abgespielt werden können, ist das bei den Filmen und Serien selbst nicht der Fall. DRM kommt in der Regel bei Trailern nicht zum Einsatz. Möglicherweise hat es hier eine Änderung bei der Sicherheitsstufe der verwendeten Zertifikate gegeben. Der Grund dafür ist aber noch völlig unklar.

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Philips-TV: Software-Update soll für Abhilfe sorgen

Philips zufolge ist ein Update der Firmware geplant, um das Problem zu beheben. Dieses soll, wenn möglich, „in den nächsten Tagen“ bereitgestellt werden. Bis dahin bleibt betroffenen Kunden nichts weiter übrig, als Streaming-Inhalte in SD-Qualität anzuschauen.