Alles wird teurer, auch für ein iPhone zahlen wir heute deutlich mehr als noch vor einigen Jahren. Doch wie viel mehr müssen wir tatsächlich für ein neues iPhone 13 auf den Tisch legen? Eine neue Studie kennt die Antwort.

 
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Nicht nur gefühlt zahlen wir heutzutage mehr für viele Dinge des Alltags, beispielsweise Strom und Co. Diese Preissteigerung gibt's generell auch beim iPhone. So das Ergebnis einer aktuellen Studie (Quelle: Self).

Höhere Preise beim iPhone sind real

Das Besondere: Die allgemeine Inflation ist dafür für nur zum Teil verantwortlich, denn Apples eigene Preissteigerung ist allein mit der Geldentwertung nicht zu begründen. Konkret: Apple hob die iPhone-Preise um 26 Prozent höher als die lokalen Inflationsraten an. Dies bedeutet, dass ein Flaggschiff-iPhone für die Menschen auf der ganzen Welt heute tatsächlich im Schnitt 154 US-Dollar mehr kostet als die ersten verfügbaren Modelle.

Rechnen wir die Inflation mit ein, fällt die Preisexplosion natürlich noch höher aus. Die Zahlen sind da eindeutig und erschrecken zunächst ein wenig, denn weltweit kostet heute ein iPhone 13 ganze 81 Prozent (437 US-Dollar) mehr als das erste Apple-Handy im Jahr 2007. Am Beispiel der USA fällt die Preissteigerung dann noch etwas moderater aus – ein Anstieg von 60 Prozent. Doch auch hier stieg die Kaufkraft im selben Zeitraum nur um 42 Prozent, am Ende sind es tatsächlich 88 US-Dollar bereinigt mehr die man zahlen muss.

Schön, aber auch schön teuer – das neue iPhone 13 im Video:

iPhone 13: So unterscheiden sich die Modelle Abonniere uns
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Wo kostet das Apple-Handy gemessen an der Kaufkraft am meisten?

Abseits dieser Art der „Preisexplosion“ gibt es aber noch einen anderen, vielleicht viel wichtigeren Wert. Nämlich der prozentuale Anteil an der jährlichen Kaufkraft, den Käuferinnen und Käufer für ein neues iPhone 13 gegenwärtig veranschlagen müssen. Betrachten wir diesen Wert, dann ist das Apple-Handy mit weitem Abstand in Indien am teuersten. Menschen müssen dort nämlich im Schnitt 14,75 Prozent ihrer jährlichen Kaufkraft für ein iPhone ausgeben.

Zum Vergleich: In den USA sind es dagegen nur 1,17 Prozent. Hierzulande in Deutschland geringfügig mehr (1,85 Prozent). Selbiges gilt für unsere Freunde in Österreich. Noch besser als wir und die USA ist da wenig verwunderlich die Schweiz gestellt, die Eidgenossen müssen für ein neues iPhone im Jahr 2021 nämlich nur 1,25 Prozent ihrer Kaufkraft aufwenden.